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Pool Design: Welcher Pool passt in Ihren Garten?

Endlich in Ruhe Längen schwimmen – oder doch lieber mit den Kindern plantschen? Der perfekte Badespaß ist eine Frage des Pool-Designs. Welcher Pool am besten zu Ihnen passt, erfahren Sie hier!

Ein eigener Pool im Garten ist für viele Österreicher und Österreicherinnen der Inbegriff von Luxus und Entspannung. Doch Pool ist nicht gleich Pool – und bevor Sie Ihren Traum vom eigenen Schwimmbecken Wirklichkeit werden lassen, sollten Sie die verschiedenen Pool-Designs und ihre jeweiligen Vor- und Nachteile kennen. Von klassisch rechteckig bis hin zu organischen Formen – die Auswahl ist vielfältig. Aber welcher Pool ist am besten für Ihre individuellen Ansprüche geeignet?

Hinweise und Tipps

Tipp: Auf das Tiefenprofil kommt’s an!

Die Gestaltung des Tiefenprofils, also der Anordnung von tiefen und flachen Bereichen, hat großen Einfluss auf die Nutzungsmöglichkeiten und Sicherheit Ihres Pools. Für Familien empfiehlt sich eine Unterteilung in einen tiefen Schwimmerbereich und einen flacheren Nichtschwimmerbereich.

Klassisch: Rechteckige Pools

Die beliebteste und am häufigsten anzutreffende Pool-Design ist nach wie vor das klassische Rechteck. Diese Form stammt ursprünglich aus dem professionellen Schwimmsport und bietet eine gute Durchströmung des Wassers.

Vorteile:

  • Klassisches Design: Rechteckige Pools fügen sich nahtlos in fast jede Gartengestaltung ein und haben ein zeitloses Aussehen.
  • Effizient für Schwimmrunden: Aufgrund ihrer geraden Seiten und einheitlichen Tiefe eignen sie sich hervorragend für Schwimmer, die Bahnen ziehen möchten.
  • Einfache Abdeckung: Ihre einheitliche Form erleichtert die Installation einer Poolabdeckung, was die Wartungskosten reduziert und die Sicherheit erhöht.

Nachteile:

  • Standardisiertes Aussehen: Manchen mag das traditionelle Design zu konventionell oder uninspiriert erscheinen.
  • Platzbedarf: Rechteckige Pools benötigen oft mehr Platz, was sie für kleinere Gärten unpraktisch macht.

Platzsparend: Runde und ovale Pools

Ovale oder runde Becken sind eine gute Wahl für kleinere Gärten. Sie wirken optisch weniger dominant als eckige Formen und laden zum geselligen Beisammensein ein. Hier muss die Strömungstechnik jedoch sorgfältig geplant werden.

Vorteile:

  • Weiche Linien: Die abgerundeten Kanten fügen sich harmonisch in die Landschaft ein und erzeugen ein einladendes Ambiente.
  • Vielseitigkeit: Sie eignen sich gut für eine Vielzahl von Aktivitäten, von entspanntem Treibenlassen bis zu Spielspaß mit Kindern.
  • Kosten: Oft sind runde oder ovale Pools in der Anschaffung und Installation günstiger als ihre rechteckigen Pendants.

Nachteile:

  • Schwieriger für Schwimmrunden: Ihre Form macht es schwieriger, in ihnen Bahnen zu schwimmen.
  • Ineffiziente Raumnutzung: Besonders in eckigen oder engen Gärten kann die Platzierung herausfordernd sein.
  • Durchströmung: Damit keine Totzonen im Wasserfluss entstehen, muss die Durchströmung gut geplant werden.

Organisch und individuell: Nierenförmige und Freiform-Pools

Wer es natürlicher mag, kann sich für ein organisches Pool-Design entscheiden. Frei geformte Becken mit geschwungenen Linien fügen sich harmonisch in naturnahe Gärten ein und vermitteln ein Gefühl von Entspannung. Allerdings ist bei der Planung besonderes Augenmerk auf eine gute Durchströmung zu legen. Bei der Planung sollten Sie daher immer einen Profi zurate ziehen!

Vorteile:

  • Individualität: Diese Pools können an die spezifischen Konturen Ihres Gartens angepasst werden und bieten einen hohen Grad an Personalisierung.
  • Natürliches Design: Ihre organischen Formen können leicht mit Steinen, Pflanzen und anderen natürlichen Elementen kombiniert werden, um eine Oase im Garten zu schaffen.
  • Flexibilität: Sie sind besonders geeignet für Grundstücke mit ungewöhnlichen Formen oder für Besitzer, die etwas Einzigartiges suchen.

Nachteile:

  • Kosten: Die Personalisierung und individuelle Gestaltung können höhere Kosten mit sich bringen.
  • Wartung: Abhängig von der Komplexität des Designs können einige Freiform-Pools schwieriger zu reinigen und zu warten sein.
  • Durchströmung: Damit keine Totzonen im Wasserfluss entstehen, muss die Durchströmung gut geplant werden.

Fotogen: Infinity-Pools

Infinity-Pools, oft auch als Überlauf- oder Schwebepools bezeichnet, sind ein besonderer Hingucker. Ihr charakteristisches Merkmal ist der scheinbar randlose Überlauf, der eine optische Illusion eines endlosen Wasserspiegels erzeugt, der nahtlos mit dem Horizont oder der umgebenden Landschaft verschmilzt.

Vorteile:

  • Atemberaubende Aussicht: Bei korrekter Platzierung bieten Infinity-Pools eine nahtlose Verbindung mit der umgebenden Natur oder Aussicht.
  • Moderne Eleganz: Sie sind das ultimative Symbol für Luxus und zeitgenössisches Design.
  • Fotogen: Ein Infinity-Pool ist ohne Zweifel ein Hingucker und sorgt für beeindruckende Fotomotive.

Nachteile:

  • Kosten: Der Bau und die Wartung eines Infinity-Pools sind erheblich teurer als bei anderen Pooltypen.
  • Standortgebunden: Um den gewünschten Effekt zu erzielen, müssen Infinity-Pools an einem geeigneten Standort mit einer spektakulären Aussicht gebaut werden.

Hinweise und Tipps

Tipp: Die richtige Pooltechnik

Damit der Pool sauber und sicher ist, benötigen Sie die richtige Pooltechnik. Hier erfahren Sie, worauf Sie dabei achten sollten!

Strömungstechnik: Worauf muss man bei einem Pool achten?

Egal welches Pool-Design es wird – entscheidend für die Wasserqualität ist eine optimale Durchströmung des Beckens. Nur so kann gewährleistet werden, dass das Wasser gleichmäßig gereinigt und desinfiziert wird. Stehendes Wasser muss in einem Pool auf jeden Fall vermieden werden – denn bereits nach vierundzwanzig Stunden können sich schädliche Keime und Bakterien bilden, die für Menschen und vor allem für Kinder zu einem ernsthaften Gesundheitsrisiko werden können!

Bei der Planung der Wasserumwälzung gilt es, sogenannte Totzonen unbedingt zu vermeiden. Das sind Bereiche mit geringer Wasserbewegung, in denen sich Schmutzpartikel ablagern und Keime vermehren können. Durch geschickte Positionierung der Einström- und Absaugdüsen lässt sich eine gleichmäßige Zirkulation in allen Beckenbereichen erreichen.

Die Einströmdüsen sollten so angeordnet werden, dass sie eine leichte Oberflächenströmung erzeugen. Dies unterstützt den Schmutzeintrag in den Skimmer. Die Absaugdüsen werden idealerweise am Beckenboden platziert, um Ablagerungen zu verhindern. Experten empfehlen für private Pools eine Durchströmung von der tiefen zur flachen Seite. Dies hat mehrere Vorteile:

  • Bessere Bodenreinigung durch die Umwälzung
  • Schnelleres Absaugen des stärker verschmutzten Wassers im Flachwasserbereich
  • Vermeidung von Chlorgeruch und Augenreizungen im Flachwasser

Durch den Einbau umkehrbarer Pumpen lässt sich die Strömungsrichtung bei Bedarf ändern. So können Sie flexibel auf unterschiedliche Nutzungsszenarien reagieren.Je komplexer die Beckenform, desto anspruchsvoller gestaltet sich die Strömungsplanung. Bei Freiform-Pools oder L-förmigen Becken kann der Einsatz zusätzlicher Pumpen oder Düsen erforderlich sein, um eine optimale Durchströmung zu gewährleisten.

Welches Pool-Design ist das beste?

Die Entscheidung für ein bestimmtes Pool-Design hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter Vorlieben, Platzverfügbarkeit, Budget und beabsichtigte Nutzung. Unabhängig von der Form, die Sie wählen, stellt ein Pool eine erhebliche Investition dar, sowohl finanziell als auch in Bezug auf die Nutzung Ihres Außenraums. Planen Sie Ihren Pool sorgfältig und nehmen Sie professionelle Beratung in Anspruch, um sicherzustellen, dass Ihr neuer Pool nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch funktional und nachhaltig ist. So können Sie einen Pool erschaffen, der nicht nur heute beeindruckt, sondern Ihnen auch in den kommenden Jahren Freude bereitet.

Redaktion
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