Großer Baum mit knorrigem Stamm und ausladenden Ästen steht im grünen Park neben bunten Sträuchern und Büschen die in der Sonne leuchten umgeben von üppigem Blattwerk und gepflegtem Rasen.

Großer Baum mit knorrigem Stamm und ausladenden Ästen steht im grünen Park neben bunten Sträuchern und Büschen die in der Sonne leuchten umgeben von üppigem Blattwerk und gepflegtem Rasen. © Allen Paul Photography/shutterstock.com

Der Waldgarten

Wie sein Name schon vermuten lässt, dominieren in einem Waldgarten die Bäume. Welche Vor- und Nachteile dieser Gartentyp hat und was Sie bei der Gestaltung zu beachten haben, erfahren Sie hier.

Was ist ein Waldgarten?

Vor die Tür und schon im Wald. Gärten, die in erster Linie von Bäumen, Sträuchern und Farnen geprägt sind, sind wohl nicht jedermanns Sache. Wer es im Garten sonnig, mit viel Freifläche und möglichst trocken will, für den ist der Waldgarten eindeutig die falsche Wahl. Nicht nur, dass die in einem klassischen Waldgarten dominierenden Laub- und Nadelbäume wie Buche, Birke, Ahorn oder auch Fichten und Tannen ordentlich Schlagschatten haben, die Wurzeln entziehen dem Boden, und damit den anderen dort wachsenden Pflanzen auch ordentlich Nährstoffe und Feuchtigkeit.

Waldgarten gestalten und einrichten

Wichtig bei privaten Waldgärten ist es, eine Balance zwischen schattigen und sonnigen Plätzen herzustellen. Gartenlaube, gepflasterte Terrasse und Naturpool oder Teich sollten Sie also an sonnigen Stellen planen, kleinere Ruheplätze und entsprechende Bepflanzung unter und rund um die größeren Bäume und Stauden. Achten Sie bei der Materialwahl auf helle Farben, etwa Sandstein bei den Weg- und Terrassenplatten und helles Holz für Laube, Pavillon und auch Sitzmöbel. Damit schaffen Sie einen angenehmen Kontrast zu den dunklen, schattigen Flächen im Garten.

Die passenden Pflanzen für den Waldgarten

Planen Sie die Bäume in den hinteren Bereich Ihres Gartens, dort können Sie einen wunderbaren optischen Abschluss bilden, ähnlich eines Waldrandes, in den man blickt. Davor sollten dann verschiedene mittelhohe Sträucher, Stauden (Lupinen, Fleischbeeren, Aruncus, etc.) und auch Kletterpflanzen ihren Platz finden. Unter den Bäumen (Esche, Rotbuche, Feldahorn, Traubenkirsche, Roter Hartriegel, etc.) machen sich übrigens Bodendecker, Zwiebel- und Knollenpflanzen (Klematis, Stinkende Iris, Skimmien, etc.), die einen optisch ansprechenden, dichten Unterwuchs bilden. Lassen Sie diese Pflanzen ruhig verwildern und sich untereinander vermischen, das verstärkt den Waldeindruck. Nährstoffreiche, sehr feuchte Böden sind übrigens perfekt für wenig robuste Baumarten wie die Traubenkirsche oder die Eberesche.

Veronika Kober
Teilen:

Das könnte Sie auch interessieren

Weitere Ratgeber, die Ihnen gefallen könnten

Meistgeklickt auf wohnnet.at

Diese Beiträge werden von unseren Leserinnen und Lesern besonders häufig aufgerufen.

Inspiration & Information

Melden Sie sich gleich hier für unseren Newsletter an!

© 2026 wohnnet.at - Heise RegioConcept GmbH & Co. KG