Eine Männerhand zerreibt frische Erde in der Hand und lässt sie herunterieseln. Im Hintergrund Ackerfläche und Wald.

Eine Männerhand zerreibt frische Erde in der Hand und lässt sie herunterieseln. Im Hintergrund Ackerfläche und Wald. © Jürgen Fälchle/stock.adobe.com

Sinn und Zweck der Baugrunduntersuchung

Eine Baugrunduntersuchung gibt Auskunft über die Boden- und Wasserverhältnisse. Warum das in Hinblick auf das Baugrundrisiko wichtig ist und warum Sie als angehender Häuslbauer nicht darauf verzichten sollten.

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Traumgrundstück gefunden und der Baustart rückt in greifbare Nähe? Vergessen Sie nicht, eine Baugrunduntersuchung zu machen! Warum? Über sie erhalten Sie wichtige Informationen über den Untergrundaufbau sowie über die Bodenbeschaffenheit. Wichtig sind vor allem die bodenphysikalischen bzw.bodenmechanische Kennwerte sowie die hydrologischen Eigenschaften des Bodens.

Wann Sie eine Baugrunderkundung machen sollten

Am sinnvollsten sind Baugrunderkundungen noch vor Planungsbeginn - am besten vor dem Grundstückserwerb. So kann auf komplizierte Untergrundverhältnisse bereits in der Planungsphase eingegangen werden und geeignete Maßnahmen können ergriffen werden. Die Ergebnisse der Baugrunduntersuchung werden in einem Bodengutachten (auch: "geotechnischer Bericht" oder "Baugrundgutachten") zusammengefasst. Auf Basis dieses Gutachtens kann der Statiker wiederum Gründung und Baugrubensicherung für das zu errichtende Gebäude berechnen.

Wie viel kostet eine Baugrunduntersuchung?

Die Gesamtkosten für eine Baugrunduntersuchung belaufen sich auf etwa 2000 Euro. Sparen Sie hier keinesfalls an der falschen Stelle! Kommt es während der Bauphase zu unerwarteten Problemen mit dem Baugrund, müssen die dadurch entstehenden Mehrkosten oder weitere Untersuchungen vom Bauherren getragen werden. Denn laut ÖNORM B 2110 liegt das Baugrundrisiko grundsätzlich beim Auftraggeber.

Wie funktioniert eine Baugrunduntersuchung?

Eine umfassende Baugrunduntersuchung besteht aus einer Vorerkundung und einer Haupterkundung und kann um weitere Untersuchungen ergänzt werden, etwa geophysikalische oder ingenieurbiologische Untersuchungen. Für die Vorerkundung stützt man sich in erster Linie auf die bereits vorhandene Informationen, zum Beispiel Baupläne, bestehenden Untersuchungen, Luftbildaufnahmen, örtliche Erfahrungen oder Ortsbegehungen. Neue Erkenntnisse hingegen bringt die Haupterkundung, und zwar mittels direkter bzw. indirekter geotechnischer Aufschlussmethoden:

  • Zu den wichtigsten direkten Aufschlussmethoden zählen Schürfe, Erkundungsstollen und verschiedene Bohrungen, z. B. Rammkernbohrung. Die so entnommenen Bodenproben können im Labor auf ihre bodenphysikalischen bzw. bodenmechanischen Eigenschaften untersucht werden.
  • Zu den wichtigsten indirekten Aufschlussmethoden zählen unterschiedliche Sondierverfahren wie Ramm-, Bohrlochramm-, Nut-, Druck-Flügel- und Seitendrucksondierung. Mit ihnen kann der Untergrund sowie das Grundwasser überprüft werden. Denn auch die Grundwasserverhältnisse müssen bekannt sein, um Einflüsse des Wassers auf das zukünftige Bauwerk sowie auf die Änderung der Bodeneigenschaften einschätzen zu können. Setzungen, also Verformungen des Bodens, können nämlich nicht nur dann auftreten, wenn der Boden belastet wird, sondern auch dann, wenn sich der Grundwasserspiegel verändert.

Baugrunduntersuchung deckt "Problemböden" auf

Als problematisch eingestuft wird beispielsweise ein mooriger oder felsiger Untergrund, ein hoher Grundwasserstand oder ein Hang mit Rutschungsgefährdung. Da eine oberflächliche Beurteilung der Bodenverhältnisse nicht möglich ist, sollte eine Erkundung in jedem Fall durchgeführt werden!

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