Das Unterdach bestimmt die Qualität des Daches

Die wichtigste Aufgabe des Daches: das Haus vor Regen, Schnee, Wind, Kälte oder Hitze schützen. Das Unterdach sorgt für die solide Basis.

Der Einbau von Gaupen und Dachflächenfenstern muss beim Dachausbau schon in der Planung berücksichtigt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Luftzirkulation in den verschiedenen Ebenen nicht unterbrochen wird. Die Konstruktion und der Aufbau des Unterdaches ist hier maßgeblich.

Was ist das Unterdach?

Alle Bauteile, die unter der Dacheindeckung liegen, abgesehen von einem etwaigen Dachgeschossausbau, bezeichnet man als Unterdach. Es sind dies die Sparren, die Schalung, die Dachpappe, eine etwaige Aufsparrendämmung, und die Lattungen.

Unterhalb der eigentlichen Dacheindeckung befindet sich die Lattung und Konterlattung. Die Konterlattung wird auf die bestehende Holzschalung aufgebracht. Vor dem Aufbringen der Konterlattung ist jedoch die Holzschalung mittels Dachpappe dampfdiffusionsoffenen Folien oder Gleichwertigem zu belegen. Dies hat den Sinn, dass der darunterliegende Dachraum (Isolierung) vor Flugschnee, Wasser, bzw. auch Staub geschützt wird.

Der Einbau von Dachgaupen und Dachflächenfenstern muss beim Dachausbau immer mehr berücksichtigt werden. Es ist darauf zu achten, dass die Luftzirkulation in den verschiedenen Ebenen nicht unterbrochen wird. Dafür sind zusätzliche Be- und Entlüftungsöffnungen anzubringen.

Eine fehlende oder unzureichende Belüftung führt zu einer Vernässung der Isolierung und zu einer Beeinträchtigung der Wärmedämmung. Der aufsteigende Wasserdampf wird eingesperrt und setzt sich als Kondensat im Wärmedämmstoff ab.


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Datum: 29.03.2010

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