Dachentwässerung - Von der Rinne in die Tonne

Dachwässer werden immer auf eigenem Grund und Boden in den Kanal oder eine Vorrichtung zur Wassersammlung abgeführt. Das Wasser wird dafür in Regenrinnen gesammelt und über Fallrohre abgeleitet.

Wo Dachflächen entwässert werden, kommen Rohrsysteme aus hochstabilen Werkstoffen zum Einsatz. In der Regel sind Dachrinnen und Abflussrohre aus verzinktem Stahlblech, Gusseisen oder Aluminium hergestellt. Auch der Einsatz von beschichteten Kunststoffrinnen und -rohren ist möglich.

Wasser sammeln, Wasser weiterverwenden

Das Prinzip der Dachentwässerung ist immer das gleiche. Das Regenwasser rinnt vom Dach in die Regenrinne und von dort läuft es in das Fallrohr. Diese Fallrohre münden dann meist in einen Regensinkkasten und werden schließlich zur Versickerung gebracht bzw. einem entsprechenden Kanal zugeführt. Die Regensinkkästen haben eine Reinigungsöffnung um im Notfall eine Wartung durchführen zu können. In etwa einem Meter Höhe sollte die Regenrinne einen öffen- und schließbaren Auslauf haben, um Regenwasserfür die Gartenbewässerung entnehmen zu können. Sie können das Regenwasser aber auch in einen unterirdischen Tank, eine Zisterne laufen lassen.

PREFA © PREFA

Das Quadratrohr überzeugt durch sein elegantes und modernes Design.  

Optische Raffinessen

Standardmäßig sind sowohl Regenrinne als auch Fallrohr rund bzw. halbrund. Doch die Hersteller arbeiten laufend an Entwicklungen, die sich der modernen Architektur anpassen. So können auch eckige Regenrinnen eingebaut werden, die sich je nach Dachform und Dachbelag optisch einen Schritt weiter gehen und sich besser an moderne Architektur anpassen, als die herkömmlichen Lösungen. Besonders zeitgemäß und durchgestylt ist zum Beispiel das quadratische Rohr vom Dach- und Fassadensystemhersteller PREFA. Eine gute Alternative zu den herkömmlich traditionellen Dachrinnen. Durch solche Neuentwicklungen werden die traditionellen, aber nicht immer stimmig wirkenden Dachentwässerungssysteme der Vergangenheit abgelöst - egal ob an großen Bauprojekten oder bei Sanierungen von Einfamilienhaus-Projekten.

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Datum: 22.06.2015

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