So kommen Sie garantiert zur Wohnbauförderung

© www.tiroler-passivhaus.at Tricks bei der Wohnbauförderung

Der Finanzierungsevergreen schlechthin in Österreich ist wohl die Wohnbauförderung. Doch dank überbordender Bürokratie erweist sich deren Erreichung oft als schwieriger, als gedacht. Hier die ultimativen Tipps!

Das Einreichen der Wohnbauförderung ist eine aufwändige und schwierige Angelegenheit. Am günstigsten fahren Sie, wenn Sie bei Ihrem Kreditgeber einen echten Experten haben, der sich im Förderungsdschungel hundertprozentig auskennt. Denn auf diese finanzielle Spritze zu verzichten, kann auch nicht das Ziel sein!

Hier sind die besten Expertentricks, wie Sie zu Ihrem Geld kommen:

1. Zu große Wohnfläche

In Niederösterreich kann aus einer sehr großen Wohnfläche von 260 m2 zwei förderungswürdige Wohnflächen machen. Für die zweite Wohneinheit gibt es dann aber nur mehr 40 % Fördergeld und es muss ein zweiter Hauptwohnsitz begründet werden.

2. Keller als Wohnfläche

Der Keller ist keine Wohnfläche wenn er zumindest bei der Einreichung auch wie ein Keller aussieht. Unausgemalt, ohne Bodenbelag und nicht beheizbar. Das gilt auch für den Dachboden. Die private Wellenssoaseim Untergeschoß fällt dann schon mal aus. Achtung: Wird in der Steiermark regelmäßig und auch nachträglich geprüft.

3. Werkstätte oder Hobbyraum

Eine Werkstätte wird nicht, ein Hobbyraum sehr wohl zur Wohnfläche gerechnet. Eine Werkstätte beinhaltet einer Wohnung nicht zumutbare Arbeitsgeräte (z B. eine fest montierte Hobelbank oder zumindest Maschinen, die schwer transportabel sind). Fitnessgeräte oder Sauna zählen nicht dazu.

4. Zu hohes Einkommen

Generell wird der Lohnzettel nur einmal- zum Zeitpunkt des Ansuchens - geprüft. In Oberösterreich muss man ihn jedes Jahr neu vorlegen. In Niederösterreich kann alternativ zum Einkommen des letzten Jahres auch der Durchschnitt der letzten drei Jahre vorgelegt werden.

5. Zu späte Einreichung

Laut Bauordnung muss die Frist der Einreichung "angemessen" sein. Vom Antrag bis zur tatsächlichen Auszahlung der Förderung kann leicht ein halbes Jahr vergehen. Normalerweise wird mit dem Baubeginn das Ansuchen eingereicht, es sollte unbedingt vor der Fertigstellungsmeldung an die Gemeinde erfolgen.

6. Zwei Wohnsitze

Ein gefördertes Eigenheim muss von den EigentümerInnen (bei Ehegatten oder Lebensgemeinschaften verpflichtend beide) oder von nahestehenden Personen auf die Dauer der Förderung mit Hauptwohnsitz bewohnt werden. Nahestehende Personen sind Kinder (auch Wahl- und Pflegekinder), geradlinig Verwandte und Verschwägerte, Geschwister, Onkel, Tante, Nichten und Neffen. Sie müssen hinsichtlich des Einkommens förderungswürdig sein und dürfen grundsätzlich keine zweite geförderte Wohnung bewohnen.

7. Alternativenergie

Je besser die Energiekennzahl, desto höher die Förderung - gilt zumindest in Niederösterreich. Für den Bau einer Solaranlage gibt es sogar geschenktes Geld. Ist die Errichtung einer Alternativenergieanlage unzumutbar wird auch eine herkömmliche Energieversorgung gefördert. Darüber entscheidet der Bearbeiter in der Förderungsstelle.

 

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Susi P., Bezirk Innsbruck-Land
Kann für ein Objekt für welches eine Wohnbauförderung beansprucht und schon abbezahlt wurde, bei Wiederverkauf neruerlich durch die neuen Käufer eine Förde ...

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Özgül A., Bezirk Neunkirchen
Wieviel Wohnbauförderung kriege ich in Niederösterreich? Ich möchte mir ein Haus mit Garten im Wert von EUR 220.000,- kaufen.
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Jane W., Bezirk Innsbruck-Land
bekommt jeder, unabhängig von einkommen WBF in Tirol? Wie wird es berechnet?
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AutorIn:

Datum: 17.05.2016
Kompetenz: Förderungen

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