Blumenbeet © Shutterstock

Problem Minigarten? Muss nicht sein!

Klein aber fein! Minigärten sind eigentlich gar keine wirklichen Problemgärten. Mit dem richtigen Know-how und einer den Umständen angepassten Gartenplanung.

Gärten mit unter 100 Quadratmetern Fläche gelten als Minigärten. Dass diese aber nicht auch zu wahren Oasen der Entspannung in der Natur werden können, macht eine professionelle Planung möglich. Und einen ganz klare Vorteil gegenüber ihren großen Pendants haben sie auch: wo weniger Fläche, da weniger Arbeit!

Ein paar Tipps, wie klein ganz groß wird

  • Statt raumgreifender Blütenhecken sollten Sie als Sichtschutz zum Nachbarn besser Kletterpflanzen an Zäunen hochziehen. Diese finden auch im kleinsten Garten Platz und lassen ihn noch dazu in sattem Grün erstrahlen oder fröhlich erblühen.
  • Es muss nicht immer Rasen sein! Blumenwiesen wirken ohnehin nur auf großen Flächen - außerdem sind sie zweimal im Jahr mit der Sense zu mähen - das erspart man sich mit einem kleinen, strapazierfähigen Rasenstück. Natürlich stellt sich im Minigarten auch die prinzipielle Frage, ob man denn unbedingt Rasen braucht. Wie wär´s denn statt Rasen mit einer großzügigen Terrasse beispielsweise aus Kies, die sich mit der Zeit ohnehin selbst begrünt und mit einem bunten Staudensaum rundherum?
  • Statt des Gartenteichs finden im Minigarten Wasserpflanzen auch in ausrangierten Weinfässern oder Wassertrögen ein geeignetes Quartier.
  • Wichtig im Minigarten: die dritte Dimension betonen! Stellen Sie zum Beispiel ein paar Spiegel auf, sie vergrößern den Garten optisch!
  • Bei den Bäumen gibt es auch bei den kleinkronigen genügend Auswahl - es muß ja nicht unbedingt eine Linde im Hausgarten stehen, die ohnehin ungeheuer viel Platz beansprucht und dann natürlich auch Schatten wirft.

AutorIn:
Datum: 06.06.2011
Kompetenz: Garten und Zaun