Teppich für Allergiker: Weniger Feinstaub?

Eine Studie des Deutschen Allergie- und Asthmabundes (DAAB) zeigt: Bei glattem Bodenbelag in Innenräumen steigt das Risiko für eine erhöhte Feinstaubbelastung deutlich. Es ist doppelt so hoch wie bei Teppichböden.

Die Verwendung von Teppichböden minimiert das Feinstaub-Risiko. Teppichböden binden den Staub und geben ihn nicht in die Atemluft ab. Für empfindliche Personen mit Atemwegs­problemen ist deshalb die richtige Bodenbelagsauswahl äußerst wichtig. Die Belastung bei der Verwendung von glatten Bodenflächen liege oberhalb des gesetzlichen Grenzwertes, besagt eine Studie des Deutschen Allergie- und Asthmabundes (DAAB).

Gemessene Durchschnittswerte

  • Haushalte mit Glattböden: 62,9 µg/m³ = deutlich höherer Wert als gesetzlich zugelassen! Erlaubt sind 50 µg/m³
  • Haushalte mit Teppichboden: 30,4 µg/m³ = weniger als die Hälfte der Belastung von Räumen mit Glattböden!

Feinstaub belastet Gesundheit

Mit Feinstaub (PM10) bezeichnet man Partikel aller Art mit einem Durchmesser kleiner 10 µg. Partikel dieser Größe können über den Kehlkopf hinaus bis tief in die Lunge geraten. 2005 wurde der Grenzwert für die Feinstaubbelastung erstmals gesetzlich auf 50 µg/m³ festgelegt. Durch die Dauerbelastung mit Feinstaub droht eine nicht unerhebliche gesundheitliche Gefährdung. Für empfindliche Personen mit Atemwegs-Problemen ist deshalb die richtige Bodenbelagsauswahl äußerst wichtig.


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Archivmeldung: 11.09.2014

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