Lichtermeer: So explodiert die Stromrechnung nicht

In den wenigen Wochen vor Weihnachten wird in so manchem österreichischen Haushalt so viel Strom verbraucht, wie sonst im ganzen Jahr. Doch mit den richtigen Leuchtmitteln können Sie ordentlich sparen.

Lichterketten, -schläuche und -vorhänge werden immer beliebter, illuminierte Weihnachtsmänner und Rentiere mit blinkenden Nasen haben längst den Weg aus Amerika zu uns gefunden. Rund 50 Millionen Kilowattstunden Strom fließen alle Jahre wieder in die elektrische Lichterpracht, mehr als die Hälfte davon in Privathaushalten.

So können Sie sparen

Wichtig ist, beim Kauf einen Blick auf die Lämpchenleistung zu werfen. Allein durch die Wahl eines Produkts mit geringerer Wattangabe können Sie den Stromverbrauch schon um bis zu 80 Prozent reduzieren. Grundsätzlich teurer, aber bei weitem am effizientesten sind Lichterketten mit LEDs, deren Verbrauch bei einem Bruchteil von konventionellen Lämpchen liegen und dabei auch noch eine längere Lebensdauer aufweisen. Sinnvoll ist auch der Einsatz von Zeitschaltuhren, die sicherstellen, dass nicht 24 Stunden am Tag Strom verbraucht wird.

So wird's sicherer

Laut ExpertInnen ist der häufigste sicherheitstechnische Fehler, dass nicht vor Spritzwasser geschützte und nur für den Innenraum geeignete Produkte auch im Freien eingesetzt werden. Also bite immer genau nachlesen und am besten Produkte kaufen, die für den Innen- und den Außenbereich geeignet sind. Gleiches gilt für Verlängerungskabel. Auch hier gibt es Ausführungen, die für die Verlegung im Schnee schlicht nicht geeignet sind. Das Verlängerungskabel, das die Lichterkette mit einer Steckdose im Gebäude verbindet, ist auch die Quelle einer weiteren groben "Energiesünde": Ein dauerhaft gekipptes Fenster lässt nicht nur das Kabel, sondern auch Wärme unkontrolliert ins Freie.


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Datum: 05.12.2017

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