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Energiesparfenster steuern Licht- und Energiedurchlässigkeit

Je nach Wetterlage und Sonneneinstrahlung lässen sich mithilfe einer speziellen "Sandwichscheibe" die Licht- und Wärmedurchlässigkeit des Fensters regulieren. Der Lichteinfall lässt sich so per Knopfdruck regeln.

Energiemanagement auf Knopfdruck sozusagen:Das "variable" Sonnenschutzglas besteht aus einer "Sandwichscheibe", welche den so genannten elektrochromen Effekt nutzt:

Durch eine nanostrukturierte Beschichtung lässt sich das so veredelte Glas bei Sonnenschein nach Bedarf blau einfärben, wenn eine elektrische Spannung angelegt wird - so reduziert sich die Lichtdurchlässigkeit und damit der Wärmeeinfall. Viel Strom braucht es dazu nicht. Wird der Zustand geändert, reichen schon drei Volt aus, um den Ionenaustausch zu aktivieren.

Der Grundaufbau des Verbundglases entspricht jenem herkömmlicher Isoliergläser. Der Vorteil: Das elektrochrome Sandwichpaket kann auch mit einer hochwertigen Wärmeschutzbeschichtung und sogar als Dreifach-Isolierglas kombiniert werden.

Steuerung einzelner Scheiben oder ganzer Fassadenteile
Über ein Steuergerät lassen sich bis zu 30 Scheiben perKnopfdruck in fünf Stufen nach den jeweiligen Lichtverhältnissen und persönlichen Bedürfnissen regeln.

Wird die Elektronik an das Bussystem der Gebäudetechnik angeschlossen, ist sogar eine stufenlose Steuerung möglich - mit einem variablen Lichttransmissionsgrad von 15 bis 50 Prozent bei Standardisolierglas.

Ein weiteres Plus des Energiesparfensters: Der Prozess der Einfärbung verläuft lautlos und fließend und entzieht sich so der Aufmerksamkeit der Raumnutzer.

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Datum: 26.04.2010
Kompetenz: Fenster und Glas