Sie werden Ihr Haus verkaufen? Hier die Top-Tipps

Ein Hausverkauf bedarf gründlicher Vorbereitung: Bevor es auf die Suche nach potentiellen Abnehmern geht, muss der Zustand des gesamten Gebäudes geprüft und erfasst werden. Was sonst noch zu beachten ist.

Wer sein Haus verkaufen will, ist gut beraten sich schon im Vorfeld ausführlich mit der Materie auseinander zu setzen. Strategische Überlegungen in Hinblick auf ein optimales Verkaufsergebnis stehen natürlich beim Haus verkaufen im Vordergrund. Fragen Sie sich also: Wie viel ist die Immobilie wert, um relativ bald einen guten Preis zu erzielen? Denn: Wird die Verkaufssumme zu niedrig angesetzt, ist Ihr Haus zwar rasch verkauft, aber Sie machen eventuell einen Verlust damit. Ist das Angebot zu hoch, wird der Hausverkauf zur langwierigen und nervernzehrenden Angelegenheit. Hier die wichtigsten Fakten & Tipps zum Thema Hausverkauf:

1. Immobilienmakler beauftragen

In den meisten Fällen macht sich beim Projekt Immobilienverkauf die Unterstützung eines professionellen Maklers bezahlt. Manche Makler haben Vormerkungen für Objekte, und erzielen so einen besseren Verkaufspreis. Auch weiß ein seriöser Makler über den Markt und damit auch den in Wahrheit zu erzielenden Preis für Ihr Haus besser Bescheid.

2. Bevorzugt Alleinvermittlung vergeben

Lassen Sie sich bestätigen, welche Aktivitäten zur Vermarktung geplant sind. In welchen Plattformen geworben wird etc. Dann ist es besser nur einen Makler zu beauftragen. Befristen Sie eventuell den Vertrag, den Sie mit einem Makler eingehen um bei Nichterfolg zu einem anderen zu wechseln.

3. Immobilie bewerten lassen

Zur Bemessung im Rahmen eines Hausverkaufs gibt es mehrere Möglichkeiten.

  • Am einfachsten ist die Beauftragung eines Sachverständigen, dessen Gutachten auch den potentiellen Käufern vorgelegt werden kann. Dabei müssen sie jedoch mit Kosten von 1.500 bis 2.000 Euro bei einem Objektwert von rund 250.000 Euro rechnen.
  • Kostenlos ist die eigene Bewertung basierend auf Anzeigen ähnlicher Immobilien
  • Weiters können die Bodenrichtwerte und Kaufpreissammlungen auf der jeweiligen Gemeinde gegen Gebühr erfragt werden.
  • Wesentliche Kriterien zur Bewertung einer Immobilie sind: Grund- und Nutzfläche, vorhandener Balkon/Terrasse oder Garten, Bausubstanz, Wärmeschutz, Schallschutz etc.
  • Kein Immobilienverkauf ohne Energieausweis! Erstellen darf diesen natürlich nicht jedermann. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, lassen Sie sich den Typenschein für Ihre Immobilie von einem Profi erstellen. Hier geht´s zur kostenlosen Beratung

4. Ausstattung und Zustand in die Bewertung miteinfließen lassen

Wollen Sie Ihr Haus verkaufen, spielen abseits der wesentlichen Kriterien Lage und Nutzfläche noch zwei entscheidende Faktoren bei der Preisgestaltung eine bedeutende Rolle: Ausstattung und Zustand bzw. Zeitpunkt der letzten Sanierung.

  • Der Zustand der Bausubstanz sowie Verrohrung und Elektroinstallation werden von potentiellen Käufern kritisch beäugt. Hilfreich beim Hausverkauf sind auch Aufstellungen über Heizkosten und Stromverbrauch.
  • Überlegen Sie eine Sanierung? Natürlich bietet sich die Überholung des Gebäudes vor einem Hausverkauf an. Aber: Sie nehmen damit den Nachbesitzern auch die Möglichkeit zur Umgestaltung nach eigenen Vorstellungen und erhöhen natürlich auch den Verkaufspreis.
  • Welche hochwertigen Ausstattungsmerkmale hat Ihre Immobilie: Kachel- oder Kaminöfen, Echtholzböden, neue Elektrogeräte in der Küche, Maßanfertigungen, etc.
     

5. Dokumentation für den Verkauf erstellen

Wird ein Makler ihr Haus verkaufen, fragen Sie nach den notwendigen Vorbereitungen. In den meisten Fällen benötigt ein Käufer jede Menge Unterlagen zur Bankfinanzierung. Dazu gehören Objektfotos, Dokumente zu Sanierungen, Baupläne, Versicherungsunterlagen sowie der Grundbuchauszug. Die Rechtsangelegenheiten, die zum Hausverkauf natürlich dazu gehören, werden von einem Rechtsanwalt oder Notar begleitet.

 


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Datum: 02.08.2018

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