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Wasserführende Fußbodenheizung: Pro & Contra

Die Warmwasser-Fußbodenheizung ist die beliebteste Art der Oberflächenbeheizung. Sie kann als Nass- oder Trockensystem eingebaut werden und erzeugt ein besonders angenehmes Raumklima.

Bei einer Warmwasser-Fußbodenheizung werden im oder unter dem Heizestrich Rohre aus Kunststoff (meistens Polyethylen) oder Kupfer verlegt. Die Rohre werden modular, mäanderförmig oder – und dies ist die am öftesten realisierte Form – schneckenförmig eingebracht. Die Warmwasserheizung kann je nach Montageart noch einmal unterteilt werden in Nass- und Trockensysteme.

Nass verlegte Systeme

Beim so genannten Nasssystem sind die Rohre direkt im Estrich auf Stahlträgermatten installiert, auf denen sie mit Clipsen befestigt werden. Die Rohre können aber auch auf Klemmschienen aus Stahl bzw. Kunststoff befestigt werden. Eine Anbringung mit Klammern auf einer Trägerdämmung ist ebenfalls möglich, aufgrund der möglichen Beschädigung der Schutzschicht zur Dämmung und der Dämmung selbst aber nicht empfehlenswert.

Trocken verlegte Systeme

Sind die Rohre unterhalb des Estrichs in Noppenplatten oder in einer Trägerdämmung mit Wärmeleitlamellen, welche übrigens der Wärmeverteilung dienen, eingearbeitet, spricht man hingegen von einem Trockensystem. Dieses System weist ein geringeres

Gewicht auf und wird besonders bei niedrigeren Fußbodenaufbauten eingesetzt. Auch für einen nachträglichen Einbau einer Fußbodenheizung im Zuge einer Modernisierung oder Sanierungeignet sich dieses System perfekt.

Verteilung und Regelung der Temperatur

Ob Sie sich für ein Nass- oder Trockensystem entscheiden, hat logischerweise keinen Einfluss auf die Wärmeverteilung. Dafür benötigen Sie immer einen so genannten Heizkreisverteiler, an den mit je einem Vorlauf und einem Rücklauf die Heizkreise angeschlossen werden. Jeder einzelne Heizkreis kann dann mittels Ventil hydraulisch abgeglichen werden. Das ist wichtig, da die einzelnen Bauteiler der Fußbodenheizung verschieden hohe Strömungswiderstände erzeugen, die Erreichung einer gleichmäßigen Wärmeverteilung aber nur mit gleich hohen Durchsätzen in allen Heizkreisen möglich ist. Die gewünschte Raumtemperaturwird schließlich mit Thermostaten geregelt, die direkt im zu beheizenden Raum montiert werden.

Mit welchen Kosten muss man bei einer Fußbodenheizung rechnen?

Eine Pauschalantwort auf diese Frage gibt es nicht! Natürlich ist einer der größten Kostenfaktoren die Fläche. Jedoch gibt es auch weitere Komponenten wie die Anzahl der Heizkreise, die Rohre, Folien und vieles mehr. Daher ist die Planung entsprechend wichtig und sollte auf alle Fälle von einem Spezialisten durchgeführt werden. Ein Pauschalbetrag von rund 55 Euro pro Quadratmeter kann jedoch grob für eine neue Fußbodenheizung herangezogen werden.

Vorteile einer Fußbodenheizung

  • Die Wärme kommt großflächig von unten und nicht von einem aufgehängten Heizkörper – dies vermittelt ein angenehmes Gefühl. Auch die optischen Vorteile einer „unsichtbaren Fußbodenheizung“ sind natürlich entsprechend zu erwähnen.
  • Nachdem alle Systeme mit Niederenergie betrieben werden, ist eine sparsame Verwendung von Ressourcen und Energie gewährleistet – Voraussetzung dafür ist jedoch auch ein gewisser Standard der einzelnen Bauteile der Fußbodenheizung.
  • Allergiker profitieren von einer Fußbodenheizung besonders. Die Tatsache, dass trockene Luft der Vergangenheit angehört da, wie der Name schon sagt, der Fußboden aufgeheizt wird vermindert Allergie- und Staubbelastung.

Nachteile einer Fußbodenheizung

  • Die Anschaffungskosten zu Beginn sind meist höher jedoch empfiehlt es sich hier die Rentabilität auf mehrere Jahre zu betrachten.
  • Wer billig kauft, kauft teuer! Dies gilt bei einer Fußbodenheizung wie bei allen anderen Dingen auch! Achten Sie unbedingt auf die Qualität der einzelnen Bestandteile, da nachträgliche Störungen oder Reparaturen sehr teuer werden können.
  • Nicht jeder Bodenbelag ist mit einer Fußbodenheizung kombinierbar. Jedoch ist das Sortiment breit gefächert und dies sollte daher keinen großen Nachteil darstellen.
 
Mit welchen Kosten muss man bei einer Fußbodenheizung rechnen?
Eine Pauschalantwort auf diese Frage gibt es nicht! Natürlich ist einer der größten Kostenfaktoren die Fläche. Jedoch gibt es auch weitere Komponenten wie die Anzahl der Heizkreise, die Rohre, Folien und vieles mehr. Daher ist die Planung entsprechend wichtig und sollte auf alle Fälle von einem Spezialisten durchgeführt werden. Ein Pauschalbetrag von rund € 55,- pro m² kann jedoch grob für eine neue Fußbodenheizung herangezogen werden.
Vorteile einer Fußbodenheizung:
Die Wärme kommt großflächig von unten und nicht von einem aufgehängten Heizkörper – dies vermittelt ein angenehmes Gefühl. Auch die optischen Vorteile einer „unsichtbaren Fußbodenheizung“ sind natürlich entsprechend zu erwähnen.
Nachdem alle Systeme mit Niederenergie betrieben werden ist eine sparsame Verwendung von Ressourcen und Energie gewährleistet – Voraussetzung dafür ist jedoch auch ein gewisser Standard der einzelnen Bauteile der Fußbodenheizung.
Allergiker profitieren von einer Fußbodenheizung besonders. Die Tatsache, dass trockene Luft der Vergangenheit angehört da wie der Name schon sagt der Fußboden aufgeheizt wird vermindert Allergie- und Staubbelastung.
 
Nachteile einer Fußbodenheizung:
Die Anschaffungskosten zu Beginn sind meist höher jedoch empfiehlt es sich hier die Rentabilität auf mehrere Jahre zu betrachten.
Wer billig kauft, kauft teuer! Dies gilt bei einer Fußbodenheizung mehr denn je! Achten Sie unbedingt auf die Qualität der einzelnen Bestandteile da nachträgliche Störungen oder Reparaturen sehr teuer werden können.
Nicht jeder Bodenbelag ist mit einer Fußbodenheizung kombinierbar. Jedoch ist das Sortiment breit gefächert und dies sollte daher keinen großen Nachteil darstellen.
Wer billig kauft, kauft teuer! Dies gilt bei einer Fußbodenheizung mehr denn je! Achten Sie unbedingt auf die Qualität der einzelnen Bestandteile da nachträgliche Störungen oder Reparaturen sehr teuer werden können.

AutorIn:
Datum: 20.09.2016
Kompetenz: Heizung