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adobe_558322979.jpg © Medienzunft Berlin / Adobe Stock

Wasserwaage: Klassisch, digital oder mit Laser?

Kaum ein Werkzeug, das so unverzichtbar ist wie die Wasserwaage. Vom Bild aufhängen über Fliesen legen bis zu Maurertätigkeiten – ohne Wasserwaage wird es schnell schief oder uneben. Wir wissen, worauf es ankommt und wann sich der Kauf einer digitalen oder Laserunterstützten Waage lohnt.

Hinweise und Tipps

Tipp:

Ein hochwertiges Modell ist einem billigen vorzuziehen. Wasserwaagen sind im Eifer des Gefechts gerne mal kleineren Stößen oder gar Stürzen ausgesetzt.

Die Wasserwaage ist wohl eines der Werkzeuge, das neben Hammer, Zange und Bohrer in keinem Haushalt fehlt. Schon beim Aufhängen eines Bildes erweist uns dieses Gerät große Dienste. Das menschliche Auge ist sehr präzise und wir schon kleinste Abweichungen können uns sehr nerven. Ein schief montiertes Möbelstück nehmen wir da rasch als störend war - manche von uns bewusst, manche unbewusst.

Klassische Wasserwaage

Grundsätzlich reicht für die Grundausstattung ein klassisches Wasserwaagenmodell mit Luftblase aus. Es sollte aber immer mindestens zwei Libellen besitzen. Eine fürs horizontale Messen und eine für die Senkrechte. Die Libelle im 45°-Winkel kann sich freilich ebenfalls als nützlich erweisen.

Wir empfehlen Ihnen, sich für Wasserwaagen mit fest eingebauter Libelle zu entscheiden. Modelle mit mechanisch einsetzbaren Messröhrchen sind die schlechtere Wahl, warum? Die Justierung erfordert Geduld und Übung. Am besten, Sie legen sich eine Waage mit mindestens 50 cm Länge zu. Darunter kann es bei manchen Messarbeiten zu Ungenauigkeiten führen.

Elektronische Wasserwaage

Wie schon erwähnt, ist für HobbyhandwerkerInnen eine gängige Wasserwaage vollkommen ausreichend – das kommunizieren auch seriöse Händler und Hersteller. Im professionellen Metier sieht die Sachlage aber schon anders aus. Neben der noch höheren Präzision gibt es ein weiteres schlagkräftiges Argument pro Elektronik: Es können nicht nur 0° und 90° gemessen werden, sondern auch alle Winkel dazwischen. Sehr praktisch zum Beispiel bei Dachaufbauten. Als zusätzliches Feature gibt es meist noch ein akustisches Signal für das Erreichen des jeweiligen Winkels. Dadurch sind auch Blindarbeiten möglich. Für Handwerker und Handwerkerinnen oder zumindest sehr ambitionierte Heimwerker ist die elektrische Wasserwaage also eine absolut nützliche Anschaffung.

Laser-Wasserwaage

Strenggenommen lässt sich bei diesen Geräten kaum noch von "Wasserwaage" reden, da sie ohne Libelle arbeiten, sie sind in bestimmten Fällen auch deutlich zweckmäßiger, als ihr klassischer kleiner Bruder. Die Laser-Wasserwaage wird auf ein Stativ geschraubt und vor die zu bearbeitende Wand gestellt. Mittels Punkt- oder Linienlaser zeichnet das Gerät auf einer zuvor eingestellten Höhe die Lichtlinie. Auf dieser Linie können nun Nägel eingeschlagen, eine Leiste angebracht, Fliesen verlegt oder sonstige Arbeiten verrichtet werden. Dabei kann der Laser sowohl eine horizontale als auch vertikale Linie projizieren.

Redaktion
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