Dana Schiebetür Türsysteme © Dana

Innentüren einbauen: Welche Türsysteme gibt es?

Im Neubau kommen heute primär Stahlzargen und Fertigtürsysteme zur Anwendung. Stahlzargen werden schon zu Beginn des Rohbaus montiert, andere Tür-Zargen-Fertigsysteme werden auf das fertige Mauerwerk gesetzt.

Eines sollte Ihnen bewusst sein: Schon in der Rohbauphase muss klar sein, welche Innentüren Ihr Heim verschönern und entsprechend eingebaut werden sollen. Raumhoch, 220er oder normale Höhe. Sind einmal Überlager drinnen oder Stahlzargen im Rigips, dann hat man nur mehr wenig Auswahl. Wir erklären Ihnen die Vor- und Nachteile vom Stahlzargensystem und einem Fertigtürsystem.

Stahlzargensystem

• Plus: Ideal für Räume mit hohen mechanischen Beanspruchungen wie z. Bsp. Keller, Waschküchen, Garagen usw.
• Minus: Stahlzargen bieten keine Designauswahl und können somit nicht an verschiedene Wohnstile angepasst werden. Im Rohbau gibt es für die Stahlzarge verschiedene Zuständigkeiten: Stahlzarge = Baumeister, Tür = Türmonteur.

 

Fertigtürsystem

• Plus: Tür und Zarge montagefertig aus einer Hand, die endgültige Modellentscheidung muss erst in der Einrichtungsphase getroffen werden.
• Kritisch: Die Dimensionierung der Maueröffnung muss passen!

Unterschiedliche Fertigtürsysteme

1. Das flächenbündige Putz-Nut-System:
Bei diesem System bilden Wand, Zarge und Tür eine Ebene. Die Wandebene und de Zargenverkleidung sind nur durch eine schmale Putz-Nut getrennt.

2. Das Rahmenstocksystem:
Das Rahmenstocksystem kommt ohne Zarge aus. Der Rahmenstock wird direkt in eine bereits verputzte Maueröffnung gesetzt oder er wird in die rohe Maueröffnung montiert und dann "eingeputzt".

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Datum: 12.07.2017
Kompetenz: Türen