Neujahrstreffen der Abfallwirtschaft

Die Gesellschaft für Ökologie und Abfallwirtschaft traf sich in Schwechat um nicht nur das neue Jahr zu begrüßen. Auch Kritik aufgrund der Gesetzgebung wurde vor prominenter Besucherriege geäußert.

Beim bestens besuchten Neujahrstreffen der Gesellschaft für Ökologie und Abfallwirtschaft Mitte Jänner in Felmayer`s Gastwirschaft in Schwechat kritisierten die österreichischen Entsorgungsunternehmen den Gesetzgeber heftig. Abgelehnt wird die geplante Erhöhung der ALSAG, eine Steuer auf das Deponieren, Verbrennen und Exportieren von Abfällen. Schützenhilfe erhalten die Entsorger von der Wirtschaftskammer.Stephan Schwarzer, Leiter der Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik, sprach sich gegen neue Belastungen für Wirtschaft und Konsumenten aus.„Es darf nicht angehen, dass Steuern für die Sanierung der Altlasten erhöht werden, der Umweltminister aber bei der Durchführung säumig ist“, sagte Präsident Kurt Stefan.

Trauriges Beispiel ist die ehemalige Aluminiumschlackendeponie bei Wiener Neustadt. Obwohl die Gefahr für die Mitterndorfer Senke - das größte Grundwasserreservoir Europas – seit den 90er Jahren bekannt ist, wurde bis heute nicht mit der Räumung begonnen. Vereinssekretär Roman Rusy betonte in dem Zusammenhang, dass die ALSAG für die Behebung von Umweltschäden und nicht für die Reparatur des Budgets eingeführt wurde.

Beim Neujahrstreffen mit dabei...

An der Veranstaltung haben u.a. Franz Steinnacher (PORR Umwelttechnik), Dieter Mrschtik (Langes Feld GmbH), Hans Zöchling (Zöchling Rohstoffe und Recycling), Kurt Stefan (PKM-Muldenzentrale GmbH), Hans-Georg Huber (HMS Huber Mulden Service GmbH), Gerhard Huber (Huber Warenhandel und Transport GmbH), Manfred Tisch (Wopfinger Baustoffindustrie), Martin Kahrer (Koller Transporte-Kies-Erdbau GmbH), Wolfgang Herzer (Herzer Bau- und Transport GmbH), Günter Mayer und Karin Ziehhaus (PKM-Muldenzentrale GmbH), Sabine Spindler-Spitzer und Markus Stummer (Günther Spindler GmbH), Wolfgang Pölzl (Gemeindebetriebe Frohnleiten GmbH), Herbert Ramsauer und Christian Letz (HABAU), DI Bernd Hajek (STRABAG AG), Alois Fürnkranz (Saubermacher Dienstleistungs AG), Walter Tunka und Herwig Glössl (Cemex Umwelttechnik und Service GmbH), Ludger Koch (Bilfinger Bau GmbH), Robert Philipp (TERRA Umwelttechnik GmbH), Thomas Tychtl (Pannonia Kies), Matthias Reisner (ARGE Marchfeldkogel), Roman Esterbauer (Hinteregger & Söhne BaugesmbH), Rechtsanwältin Katharina Huber-Medek, Rechtsanwalt Martin Unger, Rechtsanwalt Anton Draskovits, Rechtsanwalt Alexander Pflaum, Michael Huppmann und Wolfgang Stanek (Water & Waste GmbH), Roland Buchner und Karin Putzlager (Buchner ZT GmbH), Andreas Vock und Gerhard Honzik (ABW), Rainer Adami, Reinhard Höchtl, Peter Chlan, Florian Steindl und Richard Metzenbauer (PORR Umwelttechnik GmbH), Helmut Hrdy (Beratung & Entsorgung), Klaus Kohl (Ing. Rudolf Rottner GmbH), Paul Scheibenreiter (DI Trugina & Partner ZT-GmbH), der Sachverständige Franz Poosch-Böckl, Bgm. Gerhard Hauser (Gemeinde Moosbrunn), Bgm. Mag. Alexander Vojta (Stadtgemeinde Gerasdorf bei Wien), Jürgen Maschl (Gemeindeverband für Abfallwirtschaft im Raum Schwechat), Bgm. Roman Stachelberger (Gemeinde Ebergassing), Zoran Prajo (Prajo & Co), Stephan Schwarzer(WKO) und Andreas Budischowsky (NUA-Abfallwirtschaft GmbH) teilgenommen.


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Datum: 05.02.2013

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