Hausisolierung wird erneuert neben einem Gartenweg in einer Wohngegend mit mehrstöckigen Häusern im Hintergrund gelber Dämmstoff freigelegt mit aufgebrachten Isolierplatten die Isolierung zeigen. Text: 1025 X 36

Hausisolierung wird erneuert neben einem Gartenweg in einer Wohngegend mit mehrstöckigen Häusern im Hintergrund gelber Dämmstoff freigelegt mit aufgebrachten Isolierplatten die Isolierung zeigen. Text: 1025 X 36 © schulzfoto/stock.adobe.com

Warum eine Wärmedämmung unverzichtbar ist

Auch wenn der Wärmeschutz an erster Stelle steht, gibt es viele weitere gute Gründe für eine Wärmdämmung. Welche Vorteile eine Wärmedämmung mit sich bringt und wie Außenwand, Keller und Dach gedämmt werden müssen, erfahren Sie hier.

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Zur Wärmedämmung gehören alle baulichen Maßnahmen, welche Wärmeverluste über die Fassade, den Keller und das Dach verhindern bzw. reduzieren. Für die Gebäudehülle bedeutet das, dass entweder wärmedämmende Materialien oder entsprechend dicke Wandstärken zum Einsatz kommen müssen. Man kann aber noch mehr tun, um die Energieeffizienz des Gebäudes zu erhöhen: Bei einer umfassenden energetischen Gebäudesanierung werden Fenster mit moderner Wärmeschutzverglasung verbaut, ein effizientes Heizsystem mit niedrigen Heizwassertemperaturen installiert sowie Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung eingebaut. Hier alles Wissenswerte zum Thema Wärmedämmung im Überblick.

Warum brauchen Gebäude eine Wärmedämmung?

Im Durchschnitt entfallen zwei Drittel des Energieverbrauchs auf das Heizen. Mit einer effizienten Wärmedämmung lässt sich der Verbrauch senken. Es spricht aber noch vieles mehr für eine Wärmedämmung:

Grund 1: Geringere Energiekosten

Ist ein Gebäude nicht oder zu wenig gedämmt, entweicht ein Großteil der Wärme über den Keller, durch die Außenwände und das Dach. Man heizt das Geld also buchstäblich aus dem Fenster hinaus. Mit einer guten Wärmedämmung können die Heizkosten deutlich gesenkt werden. Gerade in Zeiten von hohen Energiepreisen ist ein guter Wärmeschutz deshalb mehr als sinnvoll.

Grund 2: Behagliches Raumklima

Eine hohe Raumlufttemperatur allein macht kein behagliches Raumklima. Ausschlaggebend hierfür ist auch die Innenoberfläche der Wände. Eine gute Innen- oder Außendämmung stellt sicher, dass die Temperaturen der Wandoberflächen im Wohnraum kaum von den Temperaturen im Raum abweichen. Erst dann wird's im Haus gemütlich-warm.

Grund 3: Klimaschutz

Verbraucht ein Gebäude dank einer guten Wärmedämmung weniger Energie, sinken auch die Emission von Treibhausgasen und Luftschadstoffen.

Grund 4: Gebäudewertsicherung

Mit einem verbesserten Wärmeschutz steigern Sie den Wert Ihres Gebäudes. Nicht nur die Vermietbarkeit verbessert sich, sondern thermische sanierte Gebäude erzielen auch höhere Verkaufspreise.

Grund 5: Vermeidung von Bauschäden

Bauschäden können entstehen, wenn Bauteile eines Gebäudes Feuchtigkeit ausgesetzt sind. Eine gute Wärmedämmung verhindert das, indem sie die Oberflächentemperatur der gedämmten Bauteile innenseitig erhöht und so Wasser entlang der Außenwände nicht so leicht kondensiert. Bei einer Innendämmung kann eine Dampfsperre oder Dampfbremse (z. B. eine Folie) verhindern, dass Feuchtigkeit in die Wand eindringt.

Grund 6: Schutz vor Hitze im Sommer

Immer mehr Menschen kämpfen mit Klimageräten gegen die sommerliche Hitze an – viele davon sind echte Stromschlucker und im Betrieb sehr teuer, von der miserablen Umweltbilanz einmal ganz abgesehen. Investieren Sie also lieber gleich in eine wirksame Wärmedämmung für Ihr Eigenheim! Sie profitieren in jedem Fall doppelt: Im Winter bleiben Ihre Wohnräume angenehm warm und sind dank höherer Oberflächentemperaturen der Wände, Decken und Böden spürbar behaglicher, im Sommer steigen die Temperaturen nicht ins Unerträgliche.

Holen Sie sich eine Förderung für die Wärmedämmung!

Wer sein mindestens 15 Jahre altes Gebäude dämmen und/oder umfassend thermisch sanieren möchte, wird vom Staat mit einer Förderung von bis zu 42 000 Euro unterstützt. Gefördert wird die Dämmung der Außenwände, der obersten sowie untersten Geschoßdecke, die Dachdämmung sowie die Dämmung des Kellerbodens. Ökologische Dämmstoffe werden mit höheren Beträgen gefördert. Hier mehr Informationen zu aktuellen Förderungen für die Wärmedämmung und die energetische Gebäudesanierung.

Welche Bauteile werden wie gedämmt?

Die örtlichen Bauordnungen haben die Anforderungen an den Mindestwärmeschutz mittlerweile so hoch angesetzt, dass man nur noch in den seltensten Fällen bei Baukonstruktionen ohne zusätzliche Wärmedämmmaßnahmen ausgekommen wird. Die Auswahl der richtigen Wärmedämmung sollte unbedingt mit einem Bauphysiker abgesprochen werden. Besonders bei einer energetischen Sanierung ist es wichtig, dass das Wärmedämmsystem bauphysikalisch zum Gebäude passt.

Wärmedämmung für die oberste Geschossdecke

Eine der effizientesten Maßnahmen in Sachen Wärmedämmung ist, die oberste Geschoßdecke zu dämmen.Achtung! Soll der Dachboden als vollwertiger Wohnraum genutzt werden können, brauchen Sie zudem eine professionelle Innendämmung. Je nach Nutzungsanforderung stehen unterschiedliche Dämmmaterialien und Ausführungsvarianten zur Verfügung. Verwendet werden können Platten, Vlies oder auch lose aufgeblasenes Material.

Wärmedämmung für Dachschrägen

Sollen Dachschrägen gedämmt werden, gibt es zwei Möglichkeiten. Bei der Zwischensparrendämmung wird die Dämmung von innen angebracht. Wesentlich aufwändiger ist die Aufsparrendämmung, bei der die Dacheindeckung entfernt wird und vor der Neueindeckung eine zusätzliche Dämmschicht verlegt wird - eine Variante, die sich insbesondere dann lohnt, wenn das Dach ohnehin saniert oder repariert werden muss.

Wärmedämmung für die Fassade

Für die Dämmung der Außenwände wählt man ein Wärmedämmverbundsystem oder eine hinterlüftete Fassade. Besonderes Augenmerk muss bei der Fassadendämmung auf Wärmebrücken gelegt werden, da diese im Nachhinein nur sehr schwer gedämmt werden können und Feuchteschäden an der Wand bzw. am Mauerwerk hervorrufen können.

Wärmedämmung für die Kellerdecke

Rund 10 Prozent der Heizenergie geht über die Kellerdecke verloren. Verhindert werden kann das z. B. mit Dämmplatten, die an der Unterseite der Decke angebracht werden.Können keine Dämmplatten verwendet werden, kann mit einer Unterkonstruktion gearbeitet werden, zwischen die der Dämmstoff eingebracht wird. Anschließend wird eine Verkleidung mit Platten montiert.

Hinweise und Tipps

Tipp:

Die Wärmedämmung darf nicht feucht werden. Im Dachgeschoßausbau und Leichtbau wird das mit einer Dampfsperre oder Dampfbremse verhindert.

Führt eine Wärmedämmung zu Schimmel?

Nein, ganz im Gegenteil. Das Schimmelrisiko ist in einem gut gedämmten Haus deutlich niedriger, weil die Wärmedämmung zum Beispiel kalte Wände oder undichte Stellen im Gebäude verhindert. Bildet sich in einem wärmegedämmten Haus Schimmel, liegt der Fehler meist bei der Planung bzw. Ausführung. Bauliche Mängel wie Risse oder unzureichend gedämmte Stellen (Ecken, Fensterlaibungen etc.) führen zu Wärmebrücken, über die schnell viel Wärme verloren geht. Damit steigt die Gefahr von Feuchte und Schimmelbildung.

Übrigens ist es ein Irrtum, dass Wände "atmen" können müssen. Gedämmte Gebäude sind luftdicht und sollen das auch sein. Für gute, gesunde Raumluft ist deshalb Lüften wichtig.Neben dem händischen Lüften gibt es auch die Möglichkeit, eine kontrollierte Wohnraumlüftung miteinzuplanen, die ohne das Zutun der Bewohner für einen ausreichenden Luftwechsel sorgt.

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Isabella Pils
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