© Osram

Energiesparlampen - Keine Gefahr für die Gesundheit

Energiesparlampen sind gesundheitlich unbedenklich, sie belasten die Augen nicht mehr als herkömmliche Glühlampen und verursachen auch keine anderen Erkrankungen. Aufpassen muss man, wenn eine Energiesparlampe zerbricht, denn sie enthält Quecksilber.

An dem Gerücht, dass Energiesparlampen den Augen schaden, ist nichts dran, laut Verein für Konsumenteninformation (VKI). Zu viel Licht schadet zwar den Augen, es ist aber dabei egal, ob es sich um eine natürliche Lichtquelle wie die Sonne handelt oder ob es von einer künstlichen Lichtquelle wie Glüh-, LED-, oder Energiesparlampen stammt. Es gibt auch keinerlei wissenschaftliche Beweise, dass Energiesparlampen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Fettstoffwechselkrankheiten, Diabetes oder Immunstörungen verursachen. Die elektromagnetische Strahlung ist auch nicht höher als bei anderen strombetriebenen Haushaltsgeräten und daher nach heutigem Wissen unbedenklich.

Gefährliches Quecksilber

Wegen ihres Quecksilbergehaltes gehören Energiesparlampen in den Sondermüll. „Falls eine Lampe zerbricht, darf man Bruchstücke und pulverige Substanzen nicht mit bloßen Händen berühren und keinesfalls den Staubsauger benutzen, da damit die Quecksilbertöpfchen noch feiner verteilt werden. Nach der Reinigung sollte man gut lüften“, rät Mirko Bernhard, Energieexperte vom Verein für Konsumenteninformation (VKI). „Das Schwermetall kann schon in geringen Mengen Nerven und Gehirn schädigen“. Es gibt auch Sparlampen mit Splitterschutz.

Der Quecksilbergehalt in den Energiesparlampen ist aber kein Argument gegen die Verwendung von Energiesparlampen, denn bei der Stromerzeugung in kalorischen Kraftwerken wird ebenfalls Quecksilber frei. Herkömmliche Glühlampen brauchen jedoch viel mehr Strom und haben dadurch eine wesentlich schlechtere „Quecksilberbilanz“, als Energiesparlampen.

AutorIn:
Archivmeldung: 04.08.2009

Inspiration & Information abonnieren - mit dem wohnnet Newsletter