Alexa & Co: Sprachassistenten sicher bedienen

Nutzen Sie Alexa oder Siri? Die komfortablen Haushalts- und Informationshelferlein haben auch ihre Schattenseiten. Wir haben die besten Tipps zu einem sicheren Umgang mit den Sprachassistenten.

„Alexa schalt‘ das Radio ein!“ „Siri, wann wurde Mozart geboren?“ „Wir wird das Wetter am Sonntag, Cortana?“ Die Sprachassistenten von Apple, Amazon, Microsoft oder auch Google entern unsere vier Wände. Optisch kommen die kleinen Assistenten recht unterschiedlich daher, von der Anwendung direkt übers Smartphone, über den Zylinder und boxenartige Ausführungen bis hin zur Scheibe, die Hersteller punkten hier mit einer großen Vielfalt an Hardware.

Apple Inc. © Apple Inc.

Funktionieren tun sie alle nach dem gleichen Prinzip: Alexa, Siri und die anderen elektronischen Butler erleichtern den Zugang zu Informationen jeglicher Art – von der schwierigen Rechenaufgabe bis zur geographischen Frage – und übernehmen die Steuerung der kompatiblen Systeme und Geräte im Haushalt. Die Smart Home Assistenten brauchen nur den entsprechenden Befehl und schon können wir uns so manchen der bisher nötigen Handgriffe ganz einfach sparen. Eine spezielle Software des jeweiligen Herstellers analysiert und verarbeitet dafür die Spracheingabe. Die

Antwort oder verlangte Handlung, zum Beispiel das Abspielen eines bestimmten Musiktitels, das Einschalten der Heizung oder die Bestellung eines Artikels im Onlineshop – folgt auf den Fuß. Der ganz private Butler also. Was für ein Luxus!

Sichere Anwendung um Persönlichkeit zu schützen

Doch bei all den Vorteilen sind die cleveren Mitbewohner auch mit Vorsicht zu genießen – Stichwort Datenschutz. Immerhin versuchen die intelligenten Assistenten uns so gut wie möglich kennenzulernen. Und das geht nur übers Daten sammeln, je mehr, desto besser! Im eigenen Interesse sollten Sie sich an ein paar einfache Sicherheitstipps halten, um Ihre persönlichen Daten so gut wie möglich zu schützen:

  • Je öfter Alexa, Siri & Co eingeschaltet sind, desto mehr Daten können sie sammeln. Immerhin hören die kleinen Geräte ja dauernd zu. Also: Sprachassistenten nur einschalten, wenn sie wirklich gebraucht werden.
  • Sprechen Sie niemals sensible Informationen wie Kontodaten, persönliche Passwörter oder ähnliches laut aus, wenn die Assistenten aktiv sind.
  • Die Geräte sollten auch nicht am offenen Fenster, im Garten oder auf der Terrasse stehen. So verhindern Sie missbräuchliche, ungewollte Zugriffe.  
  • Lassen Sie Ihre Kinder nicht mit den Sprachassistenten spielen bzw. alleine, allzuschnell können da Sachen passieren, die Ihnen vielleicht nicht so recht sind. Es gibt auch die Möglichkeit, die Geräte gegen ungewollte Onlinebestellungen zu sichern.
  • Löschen Sie alle Daten, die nicht auf den externen Servern der Hersteller gespeichert werden sollen – denn ja, das werden sie…


AutorIn:

Datum: 14.11.2018

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Weitere Artikel aus Smart Home

Auch für ältere Menschen bietet das Smart Home viele Möglichkeiten. Etwa raschen Kontakt zum Arzt oder ...

Multiroom Audio steht für Musikgenuss in mehreren Räumen gleichzeitig. Diese Technologie erreicht nun eine neue ...

Smart Home meint "vernetztes, intelligentes Wohnen" unter Nutzung der entsprechend aktuellen, technischen Standards. ...