5 Tipps für die Beleuchtung im Wohnzimmer
Gerade im vielgenutzten Wohnzimmer darf man nicht unterschätzen, wie wichtig die richtige Beleuchtung ist. Welche Leuchten Sie im Wohnzimmer brauchen und wie Sie mit direktem und indirektem Licht optisch das Beste aus dem Raum herausholen - wir haben die besten Tipps für die Lichtgestaltung im Wohnzimmer!
Das Wohnzimmer ist der Dreh- und Angelpunkt in vielen Wohnungen. Hier spielt sich der Alltag ab: lesen, schreiben, spielen, fernsehen, Musik hören, ausruhen, unterhalten, Gäste empfangen, feiern - eine einzelne Leuchte reicht da für die verschiedenen Nutzungsansprüche bei weitem nicht aus. Wir sagen Ihnen, was Sie für ein optimales Beleuchtungskonzept im Wohnzimmer berücksichtigen müssen.
Tipp 1: Planen Sie mindestens 3 Leuchten ein!
Das Licht im Wohnzimmer lebt von spannenden Kontrasten. Für das Wohnzimmer mit durchschnittlich 20 Quadratmeter Grundfläche sind dafür mindestens drei Lichtquellen nötig. Was Sie konkret brauchen, ist ein Mix aus Allgemeinbeleuchtung, Akzentbeleuchtung und Arbeitsbeleuchtung. Die Allgemeinbeleuchtung, eine Deckenleuchte oder Spots, beleuchtet den Raum gleichmäßig. Sie allein wirkt aber monoton und ermüdend. Deshalb setzt man mit einer Akzentbeleuchtung gezielte Lichtpunkte und hebt bestimmte Raumbereiche oder Einrichtungsgegenstände hervor, zum Beispiel Bilder, Regale oder Vitrinen. Tisch- oder Stehlampen machen's gemütlich und dienen gleichzeitig als Arbeitslicht zum Lesen oder Schreiben.
Tipp 2: Sorgen Sie für indirektes Licht!
Mit der Grundbeleuchtung tun sich die meisten nicht schwer: Besonders beliebt ist der mittig im Raum platzierte Deckenstrahler oder die gute alte Pendelleuchte. Wie aber sorgt man für harmonische Lichtakzente mit indirektem Licht? Am einfachsten haben es all jene, die an einer abgehängten Decke LED-Strips anbringen können. Alternativ kann man zum Beispiel LED-Streifen unter einem Möbelstück, etwa Sideboard oder Bücherregal befestigen, oder man verlegt sie in Profilen entlang der Wände. Außerdem hilfreich: Tischlampen, Bilder- und Pflanzenleuchten.
Tipp 3: Achten Sie auf Funktion und Form!
Bei der Planung der Wohnzimmerbeleuchtung sollten Sie immer überlegen, wie viel Licht Sie zu welchem Zweck an welchem Platz brauchen: Wo wird gelesen? Wo steht der Fernseher? Gibt es Bereiche, die besonders hervorgehoben werden sollen? Stellen Sie sich auch die Frage, welchen Einfluss Form und Stil der Leuchten auf das gesamte Raumkonzept haben. Passen moderne LED-Spots zu Ihrer Einrichtung oder würde sich eine klassische Pendelleuchte harmonischer ins Raumkonzept einfügen?
Tipp 4: Kaufen Sie dimmbare Leuchten!
Alles dimmbar ist die Devise! Weil das Wohnzimmer meist von mehreren Personen unterschiedlich genutzt wird, sollte das Licht individuell nach Bedarf und Tageszeit eingestellt werden können. Ein gemütlicher Filmabend verlangt nach weicherem Licht als ein Nachmittag, an dem Sie bei gutem Licht ein Buch lesen möchten. Auch rund um die Sitzgruppe sollten alle Leuchten mit einem Dimmregler ausgestattet sein. Grundsätzlich gilt: Tätigkeit und Sehaufgabe bestimmen Leuchtenart und Beleuchtungsstärke. Je kleiner die Details, desto besser muss die Beleuchtung sein. Licht hat aber nicht nur eine funktionale Aufgabe, sondern auch atmosphärische Wirkung: Erst wenn es nicht immer gleich hell ist, also nicht immer alle Leuchten gleichzeitig eingeschaltet sind und das Licht gedimmt werden kann, entfaltet sich eine wohnliche Lichtatmosphäre.
Tipp 5: Wählen Sie die richtige Helligkeit & Farbtemperatur!
Helligkeit und Farbtemperatur im Wohnzimmer entscheiden über das Raumgefühl. In puncto Helligkeit gelten im Wohnzimmer andere Regeln als etwa im Bad oder in der Küche. Es genügen im Wohnzimmer in der Regel 100 Lumen pro Quadratmeter. Was die Farbtemperatur betrifft, muss man zwischen Allgemein- und Arbeitsbeleuchtung unterscheiden: Für die Allgemeinbeleuchtung im Wohnzimmer wählt man am besten warmweiße Leuchtmittel mit einer Farbtemperatur von 2700 bis 3000 Kelvin, für das Arbeitslicht in der Leseecke dürfen es schon LEDs mit einer Farbtemperatur von 5300 Kelvin sein. Wie Sie das richtige Leuchtmittel wählen, erfahren Sie hier.
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