PORR übernimmt polnische Bilfinger Infrastructure

Mit der Übernahme der Bilfinger Infrastructure AG in Polen und Norwegen sichert die PORR AG den nachhaltigen Ausbau der gesamten Marktposition. Die Bilfinger SE ist im Straßen-und Brückenbau, Ingenieurbau und Kraftwerksbau tätig und erzielte mit knapp 800 Mitarbeitern im Jahr 2014 eine Betriebsleistung in Höhe von 166 Millionen Euro.

Mit der Übernahme der Bilfinger Infrastructure AG in Polen und deren Niederlassung in Norwegen sichert sich die PORR AG ein weiteres Tätigkeitsfeld. War das Unternehmen in Polen bisher vor allem im Hochbau und mit ihrem Bahnbau-Know-how erfolgreich, ist der Konzern nunmehr auch in allen anderen Infrastrukturbereichen bestens positioniert. Insgesamt werden künftig rund 700 Mitarbeiter für die PORR in Polen im Einsatz sein.

PORR AG/APA-Fotoservice/Hörmandinger © PORR AG/APA-Fotoservice/Hörmandinger

Der Vorstand der PORR AG betont die Stärkung der Tiefbau-Aktivitäten durch die Bilfinger Übernahme. (v. l. n. r. Dipl.-Ing. J. Johannes Wenkenbach, Ing. Karl-Heinz Strauss, MBA, MMag. Christian B. Maier)

"Die Akquisition stellt eine strategische Abrundung unserer Aktivitäten in Polen dar. Die Kompetenzen der Bilfinger Infrastructure sind die noch fehlenden Puzzlesteine in unserem Portfolio und werden künftig unsere Tiefbau-Aktivitäten stärken", kommentiert Karl-Heinz Strauss, CEO der PORR AG die jüngste Übernahme.

Neuer, hochattraktiver Markt

Mit der gleichzeitigen Übernahme der norwegischen Niederlassung steigt das heimische Unternehmen zudem in einen attraktiven, neuen Markt ein. Derzeit realisiert Bilfinger Infrastructure in Norwegen mit rund 100 Mitarbeitern drei Brückenprojekte auf höchstem technischen Niveau und mit gesicherter Finanzierung.


AutorIn:

Datum: 18.06.2015

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Neue Zentrale der GD Gebäudetechnik mit renoviertem Badausstellungsbereich hat vor den Toren Wiens aufgesperrt. Der Umbau des Odörfer Logistikzentrums in Wiener Neustadt sei ebenso abgeschlossen worden, wie die SHK-Großhändler bestätigen.

Neue Struktur für das wachsende Wohnungssegment: Mit 1. Juni 2018 wird die in Gründung stehende „EHL Wohnen GmbH“ die Arbeit aufnehmen, wie die Unternehmensgruppe mitteilt. An ihrer Spitze: Sandra Bauernfeind.

Nächste Stufe im neuen Pure Play Program der UBM Development – hin zum reinen Immobilienentwickler. Mit dem Verkauf der Park Inn Hotels in Linz (im Bild) und Krakau für rund 52 Millionen Euro geht die beschlossene Bestandsreduktion sukzessive voran.

Wie die Buwog gestern bekannt gab, hat Deputy CEO und CFO Andreas Segal (im Bild) mit gleichem Datum (26. 3. 2018) sein Vorstandsmandat vorzeitig niedergelegt. Seine Agenden übernimmt interimistisch CEO Daniel Riedl. Wechsel stehen auch im Aufsichtsrat bevor.

Clarivate Analytics präsentierte die 2017er-Ranking-Ausgabe der „Top Global Innovators“. Bereits zum siebten Mal in Folge ist dort Baustoffhersteller Saint-Gobain unter den 100 innovativsten Unternehmen und Institutionen der Welt gelistet.

Wie der Dämmstoffkonzern heute bekannt gegeben hat, konnte der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um knapp 16 Prozent – und damit um 47 Millionen Euro – auf 351 Millionen gesteigert werden. Damit hat die Austrotherm Gruppe ihren bisherigen Bilanzrekord geknackt.

Die rein auf Entwicklung ausgerichtete Österreich-Tochter der deutschen Zech Group hat ihr erstes Wohnbauprojekt an einen Investor übergeben. Fortsetzung folgt: 1.000 weitere Einheiten sind laut Gesellschafter Pichler bereits in der Pipeline.

Schlechte Nachrichten für Gläubiger: Die Sanierungsbestreben der Wiener Immobiliengruppe können nunmehr als gescheitert betrachtet werden. Wie bekannt wurde, muss jetzt muss auch die Holding-Tochter den Insolvenzantrag stellen.

Wie die Immofinanz AG heute, den 8. März 2018, gemeldet hat, haben sich Vorstand und Aufsichtsrat auf einen weiteren Aktienrückkauf – der Konzern spricht von 15 Millionen Stück – geeinigt. Als Höchstpreis werden 2,81 Euro je Aktie genannt.