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Gugler: Neue Unternehmenszentrale lebt die Nachhaltigkeit

Mit dem Projekt "Haus der Zukunft" wird die Firmenzentrale von gugler* in Melk ausgebaut: zero emission, zero energy, zero waste.

Die laut Eigenaussage "ökologischste Druckerei Europas" braucht eine neue Unternehmenszentrale. Das alte Haus wird zu eng, erzählt gugler*-Marketingleiter Reinhard Herok. Mit dem Projekt "Haus der Zukunft" wird die Firmenzentrale in Melk ausgebaut und "verwirklicht damit eine Dimension im Bereich nachhaltiges Bauen: zero emission, zero energy, zero waste“, so Herok.
"Marken sind Versprechen. Mit jedem Mal, wo dieses eingelöst wird, wächst das Vertrauen. Und damit die Bereitschaft, sich an dieser Marke zu orientieren. Wie eine Marke sich präsentiert, prägt unsere Wahrnehmung genauso wie jede konkrete Erfahrung, die wir mit einer Marke machen. Bei jeder Berührung muss die Unternehmensstrategie erlebbar werden, damit das wichtigste Kapital der Marke wächst: die Glaubwürdigkeit", erklärt Herok das Motto des Hauses.

Architektin: "Seelenverwandtschaft"

Und so muss die neue Firmenzentrale natürlich auch nach außen hin ausstrahlen, was das Unternehmen an Umweltbewusstsein lebt. Beauftragt wurde das auf nachhaltiges Bauen spezialisierte Architekturbüro pos architekten schneider ZT. Geschäftsführerin Ursula Schneider war begeistert: "Wir haben eine Seelenverwandtschaft erkannt. So ein umfassendes Programm zur Nachhaltigkeit haben wir noch nie zuvor gemacht, in diese Dimensionen sind wir noch nie vorgedrungen". Schneider erzählt von Grauwasseraufbereitung, Kompost, recycle-fähigen Baumaterialien, eigener Energieversorgung, Abfallmanagement und dem begrünten Dach. Sogar die Flora und Fauna soll vor und nach dem Bau darauf untersucht werden, ob bedrohte Arten neu dazugekommen sind. Dafür könnte das neu errichtete Nützlingshotel sorgen.


"Wir überlegen ständig, wo man die Nachhaltigkeit noch besser machen kann", sagt Herok, und: "Wir wollen zum Wohl aller Menschen da sein". Auch die Mitarbeiter wurden von Anfang an in den Prozess eingebunden. Für sie wurde eigens ein 500m2 Obst- und Gemüsegarten für die hauseigene Bio-Küche angelegt.

Finanzierung noch nicht gesichert

Baubeginn ist für Herbst 2013 geplant. Fix ist aber noch nichts. "Die Finanzierung ist noch nicht gesichert", sagt Architektin Schneider.

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Archivmeldung: 26.04.2013

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