Architektur

  • Vor gut einem Jahr eröffnete B(l)ackhome in Innsbruck. Im kommenden Advent kommt ein City Apartment in Salzburg dazu. Und weitere Stadtstandorte für das zeitgeistige Teilzeitzuhause sind bereits in Planung.

  • Kein Luftschloss: Die Holzforschung Austria und der Fensterhersteller Katzbeck konnten sich mit der Fenster-Raumluftlösung „Window Air“ den Kooperationspreis der Austrian Cooperative Research sichern.

  • Verunreinigtes TDI in der Produktionskette: Auch Joka ist betroffen. Das Unternehmen klärt auf und betont, alle notwendigen Schritte im Sinne der Produkt- und Konsumentensicherheit bereits eingeleitet zu haben.

  • Holz ist als Baustoff inzwischen unverzichtbar. Forscherteams haben es nun geschafft, das Material durchsichtig zu machen. In Massenproduktion könnte Holz schon bald das teurere Glas ablösen.

  • Grande Finale für den Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit: Bundesminister Andrä Rupprechter holte Anfang Oktober in Innsbruck fünf besonders nachhaltige Architekturprojekte auf die Siegerbühne. Für weitere sechs Projekte aus den insgesamt 76 Einreichungen wurden Würdigungen ausgesprochen.

Wellnessoase, Wohlfühltempel und Treffpunkt - das alles ist ein modernes Bad. Dabei stehen Qualität und Individualität im Vordergrund. Holter ist idealer Partner wenn es um die Realisierung von Traumbädern geht.

Ethouse Award 2018 für energieeffizientes Sanieren: Noch bis zum 15. November 2017 können neben privaten und öffentlichen Bauträgern, Architekten und Planer, Kommunen sowie Wohnbaugesellschaften mit Sitz in Österreich in drei Kategorien einreichen. In Summe wird ein Preisgeld von insgesamt 12.000 Euro ausgeschüttet.

Wettbewerbe

Neuinszenierung eines denkmalgeschützten Gebäudes in der Wiener City: Der Umbau der ehemaligen Wiener Telefonzentrale zum Bürohaus „Telegraf 7“, ein Projekt von JP Immobilien unter der Federführung von BEHF Architects, wurde mit zwei Architektur-Awards geadelt. In der Kategorie „Innenausbau“ wurde der „best architects 18“ Award verliehen. Den „Iconic Award 2017“ gab es in der Kategorie „Architektur“.

Der österreichische Klimaschutzpreis – eine Gemeinschaftsinitiative des ORF und des Umweltministeriums – geht in seine zehnte Runde. Noch bis zum 17. August 2017 können u.a. Betriebe, Vereine und Institution ihre nachhaltigen Projekte und Umweltschutzinitiativen einreichen.

Portraits

Das Architekturzentrum Wien meldet das Ableben von Architektin Traude Windbrechtinger-Ketterer. Sie habe, so der Nachruf, zu den wenigen weiblichen Protagonistinnen gehört, die mit ihren Bauten die Nachkriegsmoderne nachhaltig mitprägen konnten.

Der französische Architekt Dominique Perrault arbeitet auf internationalem Parkett. Erst im Februar wurde sein DC Tower in Wien Donaustadt eröffnet. Vor allem die Verbindung zwischen Bauwerk und Umgebung ist ihm ein Anliegen.

Vom Leben am finanziellen Limit in die Königsklasse - BUSarchitektur hat mit dem Campus WU den großen Coup gelandet. Trotz beachtlicher Aufmerksamkeit bleibt das Kollektiv bescheiden. Ein Porträt.

Design

Mit freudlosem, verstreut den öffentlichen Raum einnehmendem Mobiliar schnell hochgezogener Stadtteile der 1950er- bis 1970er-Jahre – Resultat einer aus heutiger Sicht verfehlten Planung – haben die Stadtmöbel des deutschen Herstellers Nusser nichts gemein. Nachdem Sichtbeton in der Architektur dekorativ und akzentuierend eingesetzt wird und auch den Wohnraum erobert, definiert dieser den Werkstoff Beton auch im Straßenbild neu: Mit den Bankerlserien „Trigo“ und „Base“ haben die Betonkünstler die eigene Produktlinie weiterentwickelt und sie dabei an den Zeitgeist angelehnt.

Screens, Raffstore, Fenster und ihre Steuerungen erfüllen heutzutage noch weit mehr Funktionen als die bloße Beschattung von Gebäuden. Somfy ist Ihr starker Partner zur Automatisierung vom Familienhaus über Bürogebäude, Schulen bis hin zum Krankenhauskomplex.

Die Blaue Lagune ist um ein Ausstellungsstück reicher. Letzten Freitag eröffnete Hartl Haus gemeinsam mit seinen Projektpartnern das neue Musterhaus „Elegance 136 W – New Life“. Der Bungalow präsentiert sich mit ausgeklügeltem Kühl- und Heizsystem und passt dank ökologischer Baumaterialien ins nachhaltige Konzept des Fertighausbauers. Die 136 Quadratmeter Wohnfläche sind zudem auf den smarten Hausbesitzer ausgerichtet. Mit einem auf Wohlfühlen ausgelegten Raumkonzept und einem darauf abgestimmten Design will man beim Kunden überzeugen. Eyecatcher ist das neue großflächige Panoramafenster.

Das Aluminium-Fenster-Institut schreibt in Zusammenarbeit mit der Architekturstiftung Österreich und der IG Architektur den AAP16 – Aluminium-Architektur-Preis 2016 der Gemeinschaftsmarke ALU-FENSTER – aus. Die Einreichfrist wurde bis 5. Oktober 2016 verlängert.

Im Gewerbegebiet der Mostviertler Gemeinde St. Valentin hat Roland Weichslbaum seine Trafik neu aufgesperrt. Doch anstatt in einer farb- und glanzlosen Koje eines Fachmarktzentrums seine Zelte aufzuschlagen, setzt der Unternehmer unter aluminiumverkleideten Doppel-Spitzgiebel architektonische Rauchzeichen.

Internationale Expertendichte beim wissenschaftlichen Jubiläumskongress: Drei Tage lang (vom 18. bis 20. November) mutierte das Wiener Architekturzentrum im Rahmen der "Vienna Art Week 2016" zum Hotspot der internationalen Architektenszene. Praktiker wie Theoretiker diskutierten anlässlich des Abschieds von Dietmar Steiner die Rolle der Architekturgeschichte nach 1950 bis heute.

Projekte

Architekt Reginald Chociwski will Geschichten erzählen, die von zwei Seiten erzählt werden – Auftraggeber und Ausführer. Das Fundament auf dem er bauen will, setzt, wie er sagt, „Fragen, Erzählen und Zuhören“ voraus. Was dabei herauskommen kann, zeigt ein aktuelles Projekt in einer Villengegend in Wien Hetzendorf.

Seit 9. Juni läuft die Ausschreibung zur „Smart Cities Demo“. Das Infrastrukturministerium und der Klima- und Energiefonds konzentrieren sich dabei auf Kleinstädte zwischen 5.000 und 50.000 Einwohnern. Eingereicht werden können unter anderem Gebäudesanierungsprojekte, Initiativen im Bereich Erneuerbarer Energie oder Vorschläge zur Nutzung leerstehender Flächen. Insgesamt werden 5,8 Millionen Euro aus Mitteln des Infrastrukturministeriums ausgeschüttet.

Umbau am Alsergrund: Für Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou ist das Areal rund um den Franz- Josefs-Bahnhof das aktuell „spannendste Entwicklungsgebiet der Stadt“. Vor Journalisten wurde nun der strategische Entwicklungsrahmen für das dort bis 2025 neu entstehende „Althan Quartier“ ausgerollt. Geplant ist ein Aufbrechen der Kubatur beim Julius-Tandler-Platz. Gemeinsam mit der Bevölkerung soll laut Leitbild ein Mischgebiet aus Wohn-, Verkehr- und Geschäftsflächen mit viel Grünraum – inklusive dem ersten wirklichen Hochpark der City – entstehen. Die Planung tritt in die heiße Phase.