Architekturwettbewerb um neues ÖBB Zentrale

Die ÖBB-Immobilienmanagement startet mit 16. Jänner einen Architekturwettbewerb für den Neubau der ÖBB-Konzernzentrale

Die ÖBB-Immobilienmanagement startet mit 16. Jänner einen Architekturwettbewerb für den Neubau der ÖBB-Konzernzentrale zur Gestaltung einer Teilfläche am südlichen Vorplatz des künftigen Hauptbahnhof Wien. Gegenstand des EU-weit ausgelobten, offenen, 2-stufigen Wettbewerbs ist der Neubau der ÖBB-Konzernzentrale am Baufeld B.01.

Mit der Auslobung des neuen Wettbewerbs wollen die ÖBB ein herausragendes Planungskonzept finden, das für circa 1.600 Mitarbeiter aus unterschiedlichen ÖBB-Konzerngesellschaften optimale Arbeits- und Kommunikationsbedingungen bietet. Frühere Überlegung, eine ÖBB-Konzernzentrale am nördlichen Vorplatz am Baufeld A.01 zu realisieren, werden nicht mehr verfolgt. Das ursprüngliche Architekturverfahren war nach einem abschlägigen Bescheid des Bundesvergabeamtes beendet worden.

Neue Jury
Vor Beginn des neuen Verfahrens wurde im Dezember 2008 zunächst die neue, 13-köpfige Jury für den Wettbewerb bestellt. Die Mitglieder wurden einerseits von der Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten und andererseits durch den Auslober, die ÖBB-Immobilienmanagement GmbH nominiert. Jury-Mitglieder sind u. a. die bekannten Architekten Prof. Marcel Meili (ETH Zürich), Albert Wimmer, Marta Schreieck und Silja Tillner sowie Vertreter der Stadt Wien und des ÖBB-Konzerns. In ihrer konstituierenden Sitzung am 12. Dezember 2008 beschloss die Jury einstimmig die Form und den Ablauf des neuen Verfahrens.

Zweistufiger EU-weiter Wettbewerb
Der neue Wettbewerb wird EU-weit als offener, 2-stufiger Realisierungswettbewerb mit angeschlossenem Verhandlungsverfahren ausgelobt. Gegenstand des Wettbewerbs ist ausschließlich die Gestaltung des Baufeldes B 01 südlich des künftigen Bahnhofsgebäudes im 10. Bezirk an der Adresse Sonnwendgasse / Erschließungsstraße. Verfahrensgrundlage ist das Bundesvergabegesetz. Im Wettbewerb werden die Projekte nach den Kriterien


• Städtebauliche Lösung,
• Baukünstlerische Lösung,
• Funktionelle Lösung,
• Energieeffizienz und
• Wirtschaftlichkeit


beurteilt. Es ist beabsichtigt, den Gewinner des ersten Preises mit der Generalplanung für den Neubau der ÖBB Konzernzentrale zu beauftragen.


Autor:

Datum: 13.08.2009

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Immobilienprojekte

Baustart an Ost-Autobahn und Donaukanal: Die Soravia Group und die Bundesimmobilien-Tochter Are luden zum Spatenstich für ihr gemeinsames XXL-Wohnprojekt Triiiple. In vier Türmen werden bis Ende 2021 rund 70.000 Quadratmeter Gesamtnutzfläche realisiert, investiert werden 300 Millionen Euro.

Im Juni 2016 startete Immobilien Funk im Auftrag der Stumpf Wohnprojekte mit dem Verkauf der 81 freifinanzierten Eigentumswohnungen im Projekt "Home 2" direkt am Handelskai. Heute wurden die ersten Schlüssel an 77 Neo-Eigentümer übergeben; eine Verwertungsrate von über 95 Prozent.

Vor knapp einem Jahr erfolgte in Wien Landstraße der Spatenstich, jetzt wurde seitens des Projektentwicklers zur Baustellenfeier für „The Ambassy Parkside Living“ geladen. Im Sommer 2018 sollen die Eigentumswohnungen bezugsfertig sein.

Dachgleiche für die Renzo Piano-Türme: Das zurzeit größte freifinanzierte Wohnprojekt der Bundeshauptstadt ist im Zeit- und Budgetplan. Laut Signa soll die Luxus-Wohnturmanlage und ein anschließender Hotelkomplex Anfang 2019 fertiggestellt sein.

Kürzlich erfolgte der Spatenstich für ein neues Wohnprojekt mit Miet- und Eigentumswohnungen der KIBB im zweiten Wiener Gemeindebezirk. Bezugsfertig soll die Anlage laut den Projektentwicklern Anfang 2019 sein.

Film ab für die finale Bauphase 204 freifinanzierter Eigentumswohnungen im Grünen: Auf dem Terrain der ehemaligen Filmstudios in Wien Liesing luden die Projektpartner gestern zum traditionellen Baustellentermin. Mit dabei: Bauherren, Architekten, Investoren, Arbeiter, Projektpartner und die ersten Bewohner und Eigentümer. Was zu erfahren war: 65 Prozent der Wohnungen sind bereits verkauft.

Der Wohnungsmarkt in und rund um Wien bleibt angespannt. Das bekommt auch die niederösterreichische Landeshauptstadt zu spüren, wo aufgrund von Zuzug und guter Verkehrsanbindung die Zahl der Wohnungssuchenden weiter steigt. High-Quality-Objekte sind daher Mangelware – im Bereich Eigentum und besonders auch im Mietsegment. Mit dem Bau der Design-Wohnhausanlage „max.living“ will die Semper Constantia Immo Invest hier das Angebot erweitern. Motto: „Schöner als Kaufen“.

In einem Jahr wird das Wiener Wohnprojekt „Laendyard“, in Teilen ein Joint Venture von JP Immobilen und CA Immo an der Erdberger Lände, fertiggestellt sein. Schon gestern mischten sich im Rahmen der Gleichenfeier besonders viele Neo-Eigentümer unter die Projektpartner, Medienvertreter und Bauarbeiter. 93 Prozent der insgesamt 270 im Bau befindlichen Eigentums- und Vorsorgewohnungen an der Erdberger Lände seien bereits verkauft worden, wie Exklusivvermarkter JP Immobilien im Zuge der Begehung betont hat.

Das derzeit von der UBM-Tochter „Münchner Grund Immobilien Bauträger GmbH“ entwickelte Hotel- und Büroimmobilienprojekt wechselt nun im Rahmen eines Forward Deals für 190 Millionen Euro den Besitzer. Die Übergabe an einen offenen Spezialfonds der Real I.S.-Gruppe wurde für den Sommer 2018 vereinbart. Knapp 40 Prozent des Kaufpreises werden laut Konzerninformationen noch in diesem Jahr in die UBM-Kasse fließen.