Grexit und die Bauwirtschaft

Prognosen für die internationale wie heimische Bauwirtschaft - So schätzt Wienerberger die nahe Zukunft ein: Nur in Nordamerika, Russland, Deutschland und auch minimal Österreich ist noch mit ein wenig Wachstum im Neubau zu rechnen.

Wienerberger © Wienerberger

Auch im Renovierungsgeschäft wird ein Rückgang erwartet. Quelle: Wienerberger
Wienerberger © Wienerberger

Die Einschätzung des Wienerberger-Managements ist deutlich pessimistischer. Deutschland und Österreich, aber auch Nordamerika bleiben im Wachstum. Quelle: Wienerberger
Eurostat, Buildecon © Eurostat, Buildecon

Aktuelle Wohnbauprognosen reflektieren die Marktentwicklung nicht. Quelle: Euroconstruct, Buildecon
Eurostat © Eurostat

Konsumentenvertrauen auf schwachem Niveau. Quelle: Eurostat
Wienerberger © Wienerberger

Seit Juli 2011 werden schrittweise die Prognosen der Bruttoinlandsprodukte deutlich gekürzt. Wienerberger-CEO Heimo Scheuch: "Da Wirtschaftsforscher sowie Experten der Bauindustrie zuletzt ihre Prognosen nach unten revidiert haben, ist bis Jahresende eine Fortsetzung des rückläufigen Trends im europäischen Wohnbau zu erwarten, wobei die eingeschränkte Visibilität einen Ausblick auf die Ergebnisse des Gesamtjahres sehr erschwert. "
Wienerberger © Wienerberger

Ziegelhersteller Wienerberger hat vier mögliche Szenarien eingeschätzt. Weiter hoch im Kurs ist der Staus Quo. Für das eigene Unternehmen und deren Finanzierung werden aber geringe Auswirkungen gesehen, mittlere Auswirkungen bei Auseinanderbrechen der Eurozone. Das operative Geschäft sieht Wienerberger aufgrund lokaler Produktion kaum beeinflusst. Grafiken: Wienerberger

Griechenland-Exit, Zusammenbruch der Eurozone - oder kann die Schuldenkrise ohne Extreme überwunden werden? Ziegelhersteller Wienerberger hat die aktuelle Situation der Bauwirtschaft wie deren naher Zukunft analysiert - und zeichnet ein wenig erfreuliches Bild. Die Prognosen der Ziegel-Manager sind weit pessismistischer als etwa die der Experten von Euroconstruct.


Autor:

Datum: 27.08.2012

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Märkte