Höchstes Passiv-Wohnhaus

Wie begehrt Passivhäuser sind, zeigt die große Nachfrage von Investoren und Käufern. Schon vor der Fertigstellung des Gebäudes waren alle Einheiten verkauft. Nun wurden die Wohnungen in der Jungstraße im 2.Wiener Bezirk an die künftigen Bewohner übergeben.

Die Bundesimmobiliengesellschaft übergibt die – allesamt verkauften – Wohnungen des höchsten freifinanzierten Passivhauses Österreichs an seine Bewohner. Das qualitätsgeprüfte Wohnhaus minimiert Wärmeverluste und maximiert Wärmegewinnung und spart so Energie. Durch die Nähe zur Innenstadt und zu Naherholungsgebieten verbinden die BIG undRaiffeisen evolutionmit diesem Gebäude modernste Bautechnik mit Komfort und hoher Lebensqualität.

Schlüsselübergabe nach 18 Monaten Bauzeit
Wie begehrt Passivhäuser sind, zeigt die große Nachfrage von Investoren und Käufern. Schon vor der Fertigstellung des Gebäudes waren alle Wohnungen verkauft.

Die Bedeutung von innovativen Konzepten betont auch Stadtrat Michael Ludwig: „Wir haben in den letzten Jahren eine große Diskussion rund um das Thema Klimaschutz erlebt. Es ist auch im Wohnbau wichtig, innovative Konzepte zu entwickeln, die diesem Thema Rechnung tragen. Es freut mich daher sehr, dass nun in Wien das höchste Passiv-Wohnhaus gebaut wurde und die Stadt in Sachen innovative und umweltfreundliche Architektur eine Vorreiterrolle einnimmt.“

Vorteile des Passiv-Wohnhauses Jungstraße
Als erster freifinanzierter Bauträger errichtete Raiffeisen evolution ein Haus ohne konventionelle Heizung. Wie das möglich ist? Die Idee, die hinter dieser Bauwiese steht, kann mit den Schlagworten „Wärmeverlust minimieren, Wärmegewinnung maximieren“ zusammengefaßt werden.

Hochwertige Wärmeschutzfenster, eine besonders gute Dämmung und eine luftdichte Gebäudehülle verhindern Wärmeverluste. Zusätzlich werden „passive“ Quellen zur Wärmegewinnung genutzt. So wird die Energie von Herden, Lampen, der Sonneneinstrahlung, aber auch die Körperwärme der Bewohner zum Heizen des Hauses verwendet. Die Nutzung dieser Wärmequellen versorgt die Bewohner des Passivhauses mit konstanter Raumtemperatur und reduziert die Notwendigkeit, über konventionelle Heizsysteme Energie zuzuführen.

Möglich wird diese Art des Heizens durch ein ausgeklügeltes Lüftungssystem. Dieses nutzt die „passiven“ Wärmequellen und eröffnet zusätzliche Möglichkeiten der Wärmegewinnung. Durch eine kontrollierte Wohnraumlüftung wird der Abluft über einen Wärmetauscher Wärme entzogen und der hineinströmenden Außenluft zugeführt. Durch dieses System wird das Gebäude auch in der Nacht ständig mit Außenluft versorgt, ohne dass die Fenster geöffnet sind.

Die Wohnungen in der Jungstraße 14 schützen die Bewohnerinnen und Bewohner nicht nur vor Staub und Pollen, sondern auch vor steigenden Energiepreisen und bieten gleichzeitig durch ausgezeichnete Verkehrsanbindungen die Nähe zum Zentrum und zu Erholungsmöglichkeiten im Grünen.


Autor:

Datum: 09.12.2009

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