OFI zeigt konstante Entwicklung

Das Österreichische Forschungsinstitut für Chemie und Technik (OFI) zeigt sich mit den Vorjahresergebnissen zufrieden und eröffnet ein neues Biomassezentrum für Forschung und Entwicklung. OFI: Auch Bauwesen hat großes Wachstumspotenzial.

Das OFI (Österreichisches Forschungsinstitut für Chemie und Technik) verzeichnete 2012 einen stabilen Umsatz von 13,93 Millionen Euro. 2.100 Kundenaufträge wurden im Rahmen von Materialprüfung und -überwachung, Begutachtung, Beratung und Schulungen abgewickelt. Die meisten Aufträge – etwa 60 Prozent – kamen aus den Bereichen Bauwesen, Rohre, Verpackungen, Pharma beziehungsweise Medizinprodukte sowie Lacke und Beschichtungen, gab das Institut bekannt.


„Das Jahr 2012 war wirtschaftlich sehr herausfordernd, umso mehr sind wir mit unserem Ergebnis zufrieden“, erklärt Georg Buchtela, kaufmännischer Geschäftsführer des OFI.


Immer mehr Sanierungen

Im Bereich Bauwesen wird man sich in Zukunft im OFI vermehrt um Sanierungen, etwa die Erstellung von Sanierungskonzepten oder die Bauüberwachung, kümmern, ist Dietmar Loidl, Technischer Geschäftsführer des OFI, überzeugt. Prinzipiell hätte das Bauwesen ein großes Wachstumspotenzial. Auch Umwelttechnik und erneuerbare Energien sind Schwerpunktthemen, die noch weiter wachsen werden, sagt Loidl.


Zwanzig Millionen Umsatz in 2020

Bis 2020 hat man sich im Forschungsinstitut zum Ziel gesetzt, ein Wachstum auf zwanzig Millionen Euro Umsatz zu erreichen. "Dies bedeutet gleichzeitig auch einen Ausbau unseres Teams von 20 Prozent auf rund 140 Mitarbeiter“, so Buchtela. Außerdem will das OFI verstärkt auch Projekte im Ausland – vor allem in Deutschland und Osteuropa – abwickeln und seine Services international anbieten.


Schwerpunkt Biomasse

Einen weiteren Schwerpunkt setzt das OFI mit dem neuen Biomassezentrum im Wiener Arsenal, das im April eröffnet wird und um drei Millionen Euro errichtet wurde. Das Zentrum bietet in Österreich neue Möglichkeiten zur Aufbereitung und Veredelung fester Biomasse an. Die Leistungen werden im Rahmen des Forschungsverbundes BioUp, den das OFI gemeinsam mit dem Kachelofenverband und der Holzforschung Austria ins Leben gerufen hat, angeboten. Loidl: „Dadurch haben wir unser Portfolio im zukunftsweisenden Bereich der erneuerbaren Energien erweitert“.


Das OFI

120 Mitarbeiter des OFI prüfen und bestätigen die Zuverlässigkeit von Werkstoffen – ob für den Einsatz in Fahrzeugen, bei Verpackungen oder im Bauwesen. Das Institut begutachtet unter anderem auch Bauwerke und plant Sanierungen.

OFI © OFI

Georg Buchtela, kaufmännischer Geschäftsführer des OFI, ist mit den Ergebnissen des Vorjahres zufrieden.

OFI © OFI

Dietmar Loidl, technischer Geschäftsführer des OFI, sieht in der Baubranche großes Wachstumspotenzial.


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Datum: 18.04.2013

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