Prager Logistik

Prag gilt als Logistik-Zentrum der Teschischen Republik - andere Städte sind aber stark im Kommen

Zwar ist Prag im Bereich der Logistik noch immer das uneingeschränkte Zentrum der Tschechischen Republik, aber Ostrava und Plžen sind wegen ihrer Nähe zu Deutschland bzw. zu Polen und der Slowakei im Kommen, auch in der zweitgrößten Stadt der Republik, Brno ist eine Entwicklung festzustellen, wie auch in den kleineren Städten wie Liberec, Olomouc, Pardubice, Hradec Kralové, Teplice and Mladá Boleslav.

Ende des ersten Halbjahres 2008 machten Logistik- und Industrieflächen insgesamt mehr als 2,5 Millionen Quadratmeter aus. Die Leerstandsrate machte dabei etwas über elf Prozent aus, in erster Linie, weil es in letzter Zeit zur Errichtung mehrerer spekulativer Objekte gekommen war. Die Mieten sind daher einem erhöhten Druck ausgesetzt.

Mieten in Toplagen um Prag erreichen – abhängig von Standort, Größe und Nähe zu Business Parks – 4,5 bis 5,2 Euro, in den regionalen Zentren sind die Mieten etwas niedriger (3,8 bis 4,25 Euro). Die aktivsten Developer sind „CTP“, „ProLogis“ und „VGP“. Andere größere Spieler am Markt sind „Pinnacle“, „Amesbury“, „SEGRO“, „Portland Trust“, „AFI“, „Immo Industry Group“, „Mayfield“, „Orco“, „Skanska Property“. Panattoni and Goodman sind erst jüngst in den Markt eingetreten.

Bedeutende logistische Vermietungen im ersten Quartal 2008 erfolgten an „Rossmann“ (20.000 Quadratmeter im „ProLogis Park“ in Užice), an „ND Logistic“ (16.600 Quadratmeter im „CTPark“ in Pohorelice) und an „Inventec“ (14.400 Quadratmeter im „CTPark“ in Brno).


Autor:

Datum: 03.12.2008

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Märkte

Keine dramatischen Veränderungen für Kaufpreise und Mieten am Wiener Wohnungsmarkt, resümiert die EHL Gruppe in ihrem Halbjahresbericht. Die Nachfragesituation bleibe unverändert hoch, das Angebot sei größer geworden, bleibe aber immer noch hinter dem Bedarf zurück. Probleme bereiten indes die Baukosten.

Nationale wie internationale Investoren haben 2017 rund fünf Milliarden Euro in den Immobilienmarkt gepumpt, wie Re/Max Commerce vorgerechnet hat. Neben Wien werden Landeshauptstädte über 100.000 Einwohner interessanter.

Dubai, die Metropole in den Vereinigten Arabischen Emiraten, wächst unaufhörlich. Nun soll dort auch die Immobilienplattform der Firma All Realestates wachsen.

Immobilienpreisspiegel 2018 der Wirtschaftskammer Österreich: Mieten stiegen 2017 laut Fachverband moderat, gebrauchte Eigentumswohnungen sind im Jahresvergleich signifikant teurer geworden.

Gunstlagen in den Bezirken Währing und Döbling erzielen mittlerweile neue Höchstpreise. Durchschnittlich haben die Erlöse seit dem Jahr 2009 um 6,6 Prozent per anno zugelegt, wie der aktuelle Otto-Villenreport aufzeigt.

Laut den Immobilienberatern von CBRE steigt die Lust auf die Assetklasse Handel. Im ersten Quartal wurden 390 Millionen Euro platziert. Das entspricht fast 40 Prozent des Gesamtinvestments.