EHL gründet Wohnungs-Tochter

Neue Struktur für das wachsende Wohnungssegment: Mit 1. Juni 2018 wird die in Gründung stehende „EHL Wohnen GmbH“ die Arbeit aufnehmen, wie die Unternehmensgruppe mitteilt. An ihrer Spitze: Sandra Bauernfeind.

„Unsere Wohnungssparte hat enormes Potenzial und in der künftigen Tochtergesellschaft werden wir dieses noch besser nutzen können“, erklärt Michael Ehlmaier, Geschäftsführender Gesellschafter von EHL Immobilien, die Weichenstellung für den Wiener Wohnungsmarkt. Sandra Bauernfeind werde mit ihrer Erfahrung und ihrem Know-how wesentlich dazu beitragen, die Marktposition weiter auszubauen und das Dienstleistungsangebot zu erweitern.

Neben der künftigen Gesellschafterin Sandra Bauernfeind wird der derzeitige Leiter der EHL-Wohnungsabteilung David Breitwieser als Prokurist im Management der Gesellschaft tätig sein.

Bauernfeind will Beratungsschiene ausbauen

Die künftige Leiterin hat schon große Pläne. „Wir sehen uns schon seit längerem nicht mehr als reiner Wohnungsvermittler – der Beratungsaspekt wird auch in den nächsten Jahren noch stärker in den Vordergrund rücken. Vor allem bei großen Neubauprojekten ist die umfassende Expertise von EHL in den Bereichen Standortentwicklung, Wohnungskonzeption, Betriebskostenoptimierung und Preisfindung ein wichtiger Wettbewerbsvorteil, der uns exzellente Marktchancen eröffnet.“

2017 hat EHL Immobilien etwas weniger als 1000 Einheiten vermietet beziehungsweise verkauft. Zuletzt habe man auch das ertragsstarke Luxussegment enorm ausgebaut können, wie die Gruppe via Aussendung erklärt. Darunter die bisher teuerste Wiener Wohnung am Alsergrund. Stolzer Kaufpreis für die Immobilie in der Kolingasse: 13,2 Millionen Euro.


AutorIn:

Datum: 03.05.2018

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Laut Immofinanz sind die Fusionsgespräche mit Mittwoch, den 28. Februar 2018, ausgesetzt worden. Aktuell würden „weitere strategische Optionen evaluiert“, einschließlich des Verkaufs der Anteile an der CA Immo.

Das Jahr 2017 hat die EHL Immobilien-Gruppe mit einem neuen Umsatzrekord abschließen können. Das Plus von 38 Prozent ist laut Geschäftsführung besonders dem Wachstum in den Kernbereichen Investment, Wohnen und Büro geschuldet gewesen.

Der im Mühlviertel ansässige Baukonzern startet im Frühjahr mit niederländischen Partnern die Erweiterung eines Teilstücks der Berliner Ringautobahn A 10 sowie die Generalsanierung der A 24 (Hamburg-Berlin).

Otis stellte seine Strategie für die kommenden Jahre vor. Im Fokus: das Neukundengeschäft und weitere Service-Steigerungen, die mit der weitgehenden digitalen Aufrüstung einhergehen sollen. Für Architekten hat man ein neues Feature im Angebot.

Megadeal kommt ins Rollen: Deutschlands größter Wohnungskonzern Vonovia hat mit der österreichischen Buwog eine Grundsatzvereinbarung über einen Zusammenschluss unterzeichnet. Geboten werden für den heimischen Player mehr als fünf Milliarden Euro.

Der Innviertler Heizkesselhersteller Hargassner erweitert seine Firmenzentrale. Auf rund 6.000 Quadratmetern entstehen neben Büros ein neues Trainings- sowie ein Kundenzentrum. Investiert werden rund zehn Millionen Euro.

Es ist beschlossene Sache: Wie heute bekannt wurde, verkauft die Immofinanz ihr Moskau-Portfolio an die Fort Group. Diese stellt für die darin enthaltenen Einzelhandelsimmobilien 901 Millionen Euro bereit. Der Vertrag, ein Share Deal, ist bereits unterzeichnet.