"Sonderwunsch Meister": Start mit Investoren-Trio

Finanzspritze für ein Start-up, das die Kommunikationskette zwischen Entwickler und Käufer am Wohnmarkt digital absichern will: Markus Ertler, Christiane Weissenborn und Susanne Gulz machen für die neue Sonderwunsch Meister GmbH einen sechsstelligen Betrag locker.

Mit den Financiers seien drei Persönlichkeiten eingestiegen, die mehr als nur „smart money“ abliefern würden, so Zahradnik. Für sein digitales Servicepaket, das mit Anfang September online gegangen ist, setzt er auf Know-how-Transfer und Anknüpfungspunkte in deren jeweiligen Netzwerken. Kommende Marktmaßnahmen ließen sich so seiner Meinung nach so optimal absichern.

Digitaler Kommunikations- und Prozessturbo?

Doch warum geht´s? Das Projekt „Sonderwunsch Meister“, das vor rund eineinhalb Jahren One-Man-Show aus der Taufe gehoben wurde, will als digitale Schnittstelle zwischen Projektentwickler beziehungsweise Bauträger und dem späteren Eigentümer fungieren und auch – Nomen est omen – auf spezielle Wunschlisten aller Prozessbeteiligter Rücksicht nehmen.

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Milan Zahradnik, Gründer und CEO der Sonderwunsch Meister GmbH.

Die dahinter stehende SaaS-basierte Lösung könne vor allem bei der Kommunikation und der Organisation ansetzen, erklärt der Ideengeber. Im Vordergrund stünden die Digitalisierung des gesamten Prozesses und die Kommunikationskette zwischen Wohnungskäufer und Bauträger, beziehungsweise Projektentwickler. „Das beginnt im Grunde genommen bereits bei der Vermarktung und geht über die Abwicklung bis zur Wohnungsübergabe oder der Gewährleistung der einzelnen Wohnungen.“

Erste positive Rückmeldungen aus der Baubranche

Dafür wurde ein ganzes Bündel an Features geschnürt: Genutzt werden kann unter anderem ein Grundrissplaner. Eingebaut hat Zahradnik zudem eine Fristen-Management-Lösung oder die sogenannte Message Box. Erste Projekte seien erfolgversprechend angelaufen. Potenzial und positive Auswirkungen würden von ersten Projektpartner aus Wien, Linz aber auch aus Deutschland rückgemeldet, wie er informiert. Die verbesserte Kommunikation und Dokumentation hätte dort vor allem für ein Mehr an Transparenz gesorgt.

Ausbau: hinein in die DACH-Region

Mit dem frischen Geld will Sonderwunsch Meister das Angebot nun weiter ausbauen und gleichzeitig auch den eigenen Aktionsradius erweitern. Zahradnik hofft auf die boomenden Ballungsräume und urbane Zentren wie Wien, Berlin, und Hamburg. Starke Wachstumschancen ortet er allem im Bereich der freifinanzierten Eigentumsentwicklung, bei Kapital- und Vorsorgeprojekten.


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Datum: 22.11.2017

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