Top 10: Tipps für die richtige Büroplanung

Unzufriedene Mitarbeiter, die im 08/15-Büro auch nur 08/15-Arbeit abliefern – das muss nicht sein. Wir zeigen auf, was Sie bei der Bürowahl und der Ausstattungsplanung berücksichtigen müssen.

  1. Lage, Lage, Lage: Lange Anfahrtswege, die schlechte Anbindung an Bus, Bahn und Co sind denkbare schlechte Voraussetzungen. Im Zeitalter flexibler werdender Arbeitszeiten muss Büro möglichst einfach und schnell erreicht und verlassen werden können. Auch an Freizeit- und Versorgungsinfrastruktur - von der Apotheke ums Eck bis zum Szenewirt für den Businesslunch – denken.
     
  2. Voraussetzungen im Vorfeld definieren, Räume schaffen oder zumindest vorbereiten: Jede Aufgabe im Job verlangt nach einem eigenen Arbeitsumfeld, das man je nach Projekt auch flexibel umgestalten oder verlagern können sollte. Also weg vom starren Meublement, hin zu anpassungsfähigen Modellen, die mögliche Expansionsschritte aber auch mögliche Unit-Auslagerungen mitdenken und einkalkulieren.
     
  3. Raum für Kreativität schaffen: Wer immer nur am Schreibtisch sitzt bekommt den Tunnelblick. Tapetenwechsel ist auch am Arbeitsplatz angesagt; neben Ruheoasen sind auch Gemeinschafträume, die einen gewissen Wohlfühlfaktor verströmen, ein wichtiger Turbo.
     
  4. Mitarbeiter ins Boot holen: Chefs, die glauben zu wissen, was Ihre Mitarbeiter brauchen, haben ihren Job eindeutig nicht verstanden. Wer seine Kollegen ins Boot holt, lässt Frust am Arbeitsplatz erst gar nicht aufkommen. Die Produktivität steigt, das Büroklima passt.
     
  5. Kosten nicht aus dem Blick verlieren: Auch das Büroleben ist kein Wunschkonzert. Eine Prioritätenliste erstellen. Was kann – und was will ich mir leisten. Prioritäten definieren und den Katalog im Team abstimmen.
     
  6. Für ein gesundes Arbeitsklima sorgen: Schlechte Luft, Teppichböden, die nicht gereinigt werden, eine Raumakustik, die das Großraumbüro in eine lärmende Maschinenhalle verwandelt. Wer hier nicht nachhaltig investiert, muss mit steigenden Krankenstandmeldungen, Bürostreitereien und unkonzentrierten Mitarbeitern rechnen. Wichtig: Nachhaltig gegensteuern, bestenfalls mit ökologischen Einrichtungs-Features.
     
  7. Identität schaffen: Das Bürodesign ist die Visitenkarte nach innen und außen. Schafft Identität und trägt zur Mitarbeiter- wie Kundenbindung bei. Jeder Mitarbeiter ist anders, erlauben Sie eine persönliche Note am Arbeitsplatz: diese sollte allerdings den Gesamteindruck nicht stören.
     
  8. Das Entree kunden- und mitarbeiterfreundlich gestalten: Der erste Eindruck entscheidet – das gilt auch für die modernen Bürowelten. Daher großzügig, einladend planen.
     
  9. Die Liebe zum Büro geht auch durch den Magen: Ist kein Platz für eine Kantine vorhanden, sollten zumindest die Cafeteria-Ecke oder der Pausenraum alle Stückeln spielen.
     
  10. Für Punkt 1 bis Punkt 9 braucht es den richtigen externen Partner: Die Wahl des Innenarchitekten entscheidet über Wohl und Weh am Arbeitsplatz.

 


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Datum: 05.07.2018

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