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Terrazzoböden: Sanieren, reparieren, richtig pflegen

Terrazzoböden können getrost als absolute Unikate bezeichnet werden. Daher ist eine Renovierung oder Sanierung von Schadstellen immer eine große Herausforderung. Hier die wichtigsten Tipps dazu.

Typisch für in die Jahre gekommene Terrazzoböden sind Risse und Verfärbungen am Stein. Solche alten und abgenutzten Terrazzobeläge werden grob abgeschliffen, mit einer vergüteten Spachtelmasse überzogen, fein geschliffen (Schleifkorn 120), gereinigt und möglichst spät (zumindest nach der Baureinigung) zweimal fluatiert und schließlich poliert. Das lässt etwaige Verfärbungen verschwinden und den Boden wie neu erglänzen. Risse können geschlossen und verschliffen werden.

Einzelne Stellen sanieren

Das Instandsetzen von Einzelflächen ist unter anderem dann erforderlich, wenn z. B. Durchbrüche hergestellt, Rohrleitungen verlegt oder bestimmte Einbauten vorgenommen wurden. Die Randbegrenzung des Terrazzobodens wird vorwiegend mittels Trennschnitten mit Trennscheiben im Trocken- oder im Nassverfahren hergestellt.

Für ein besseres Erscheinungsbild werden Instandsetzungen in geometrischen Flächenvorgenommen, Nach dem Abstemmen des beschädigten Terrazzomaterials und Instandsetzung des Unterbetons wird der Terrazzo in Körnung und Farbe dem Altbestand angepasst ergänzt.

So bleibt er schön

Lassen Sie sich Ihren Terrazzo vom Profi kristallisieren und mit einem speziellen Mittel imprägnieren. Das macht den Boden besonders robust gegen Umwelteinwirkungen. Die tägliche Pflege erfolgt am besten mit einer flüssigen Schmierseife oder einer im Handel erhältlichen Steinseife.

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Archivmeldung: 11.01.2017
Kompetenz: Steinmetz