Korrekte Elektroverteilung

Um im ganzen Haus Strom zu haben, müssen Leitungen verlegt werden. Worauf dabei zuachten ist, und welche Komponetneen zu einer kumfassenden Netzverteilung gehören, erfahren Sie hier.

Die Leitungsverlegung sollte immer ein Minimum an Störfeldern, insbesondere in der Ruhezone der Wohnung, aufweisen. Alternativ kann anstelle einer Ringverteilung auch eine Sternverlegung der Elektroleitungen, insbesondere in Schlafräumen, sinnvoll sein.

Arbeitsabläufe für die Stromverteilung

Für die Rohrinstallation sind Leerrohre aus Stahl oder KunststofiIsoliermaterial nötig. Diese werden in Mauerschlitzen eingelegt und verputzt. Nach den Putzarbeiten müssen die Kunststoff-Aderleitungen mit Hilfe eines Zugdrahtes eingezogen werden. Die Schlitze für die Elektroinstallationen sind rechtzeitig zu planen. Für die Mantelleitungen wird ein ein- oder mehradriges Kabel mit mehrlagigem Kunststoffmantel unter oder auf Putz verlegt. Diese Stromleitungen werden z. B. in Feuchträumen, Keller etc. und im Freien eingesetzt.

Welche Schaltervarianten gibt es?

Für die Montage von Schaltern und Steckdosen werden Unterputzdosen eingemauert. Schalter werden als Wippschalter oder Tastschalter angeboten. Gerätstecker und Schalter sollten leicht erreichbar montiert werden, Schalter ca. 15 cm von der Zarge und ca. 105 cm über dem Boden, Stecker ca. 40 cm über Boden. Folgende Schalter werden unterschieden:

  • Ein-/Ausschalter: ein Schalter schaltet eine oder mehrere Lampen (gleichzeitig)
  • Wechselschalter: zwei Schalter schalten eine oder mehrere Lampen
  • Serienschalter: zwei Lampen werden zusammen oder getrennt geschaltet
  • Kreuzschalter: von drei Stellen wird eine Lampe geschaltet
  • Dimmer: Helligkeitsregler mit Ausschalter
  • Schalter mit einer Lichtanzeige, die anzeigt, ob das Licht z. B. in einem Nebenraum wie Bad oder WC eingeschaltet oder abgedreht ist.
  • Für Nassräume gibt es Schalter und Steckdosen in Feuchtraumausführung.
  • Für Maschinen, die mit Kraftstrom (3 x 400 V) betrieben werden, gibt es fünfpolige Steckdosen und dazugehörige Stecker.

Zur Reduktion von elektrischen und magnetischen Feldern in Aufenthalts- und Schlafräumen können z. B. folgende Maßnahmen gesetzt werden

  • Geräte mit 3adrigen, geerdeten und abgeschirmten Kabel verwenden
  • keine trafobetriebenen Geräte wie Leuchten verwenden
  • keine elektrische Geräte wie Heizdecken, elektrisch verstellbare Betten etc. im Abstand von ein bis zwei Metern
  • Netzstecker nach Gebrauch der Geräte aus der Steckdose ziehen
  • Ein Netzfreischalter wird im Verteilerkasten nach den Sicherungen eingebaut und trennt die Leitungen (z. B. zum Schlafraum) vom Netz ab, sobald der letzte Verbraucher abgeschaltet wird. Danach wird eine schwache Gleichspannung auf die Leitungen gelegt, sodass beim nächsten Einschalten eines Gerätes die Netzspannung wieder hergestellt wird. Es ist darauf zu achten, dass der Raum einen eigenen Stromkreis besitzt und keine Radiowecker, Video-Recorder o. ä. angeschlossen sind.

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Datum: 29.09.2017

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