Warum ist weiches Wasser besser?

Spätestens seit dem Installateur von Calgon wissen wir, dass Kalk im Wasser richtig teuer werden kann. Doch spüren wir auch einen Unterschied zwischen weichem und hartem Trink- und Brauchwasser?

Viele von uns kennen es: Immer wieder weiße Flecken auf den Armaturen und hartnäckige Kalkablagerungen in Wasserkocher, Kaffeemaschine und Co. Enthärtungsanlagen schaffen hier Abhilfe und machen das Trinkwasser weicher. Und das hat einige positive Auswirkungen, wenn es nach einer aktuellen Kundenzufriedenheitsanalyse von BWT geht, in der die Benutzer einer Enthärtungsanlage befragt wurden. Sie gaben als spürbare positive Veränderungen an:

  • Weniger Wasserverbrauch und dadurch niedrigere Energiekosten
  • Weichere Wäsche
  • Weniger Putz- bzw. Waschmittelverbrauch
  • Angenehmeres Gefühl bei Körperpflege

Was ist hartes Wasser und wie wird es enthärtet?

Wasser enthält von Natur aus verschiedenste Mineralien. Hartes Wasser enhält schlicht mehr davon, vor allem geht es hier um Kalzium und Magnesium, die vermehrt im Wasser gelöst sind. Diese beiden Mineralien sind positiv geladene Ionen, durch deren Anwesenheit sich andere positiv geladene Ionen schwerer lösen als in weichem Wasser. Bei der Wasserenthärtung passiert nichts anderes, als dass ebendiese Ionen entfernt werden.

Weiches Wasser spart Geld

Enthärtetes Wasser führt zu weniger Kalkablagerungen in den Rohrinstallationen, was deren Lebensdauer erhöht und teure Reparaturen vermeidet. Weiters wird in weichem Wasser Seife besser gelöst, Sie sparen also Wasch- und Putzmittel, wenn Ihr Wasser enthärtet ist. Und die Wäsche wird weicher, Weichspüler ist also auch nicht mehr in so hohen Dosen nötig. Von den zahlreichen Entkalkungsmitteln für die Haushaltsgeräte ganz zu schweigen. Erkundigen Sie sich am besten bei Ihrem örtlichen Wasserversorger über die Härte Ihres Trinkwassers.


AutorIn:

Datum: 24.11.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Haustechnik

Der eigene Lift im Haus lässt Stockwerke einfach und rasch überwinden. Doch so eine Aufzuganlage muss bestimmten Normen entsprechen. Wir sagen Ihnen, was zu beachten ist.

Treppensteigen kann im eigenen Haus schnell zur ersten Barriere werden. Abhilfe schafft da ein Treppenlift, der auch geringere bauliche Veränderungen erfordert, als ein vollständiger Aufzug. Vor allem in Maisonette-Wohnungen sind sie die ideale Lösung.

Durch die geologischen Gegebenheiten unseres Kalkalpenlandes sind im Trinkwasser oft große Kalkmengen enthalten (Härtegrade des Wassers). Das Wasser zu entkalken macht also Sinn. Möglichkeiten gibt es verschiedene.

Zentralstaubsauber entfernen Staub nachhaltiger, als die herkömmlichen Mobilgeräte, da der Staub aus den Räumen gesaugt wird. Wie Zentralsauganlagen funktionieren und warum sie vor allem für AllergikerInnen interessant sind.

Damit Wasser aus der Leitung kommt, braucht es Ver- und Entsorgungsleitungen. Was zur korrekten Wasserinstallation gehört, erfahren Sie hier.

Freistehende Klimageräte eignen sich für kleine bis mittelgroße Räume. Wenn Sie sich für ein solches Standgerät entscheiden, sollten Sie vor allem auf den Energieverbrauch achten! Hier die Vor- und Nachteile.

Klimaanlagen müssen gewartet werden. Mit etwas Geschick können Sie das auch selber. Wir sagen, worauf Sie achten müssen.

Strom kommt aus der Steckdose. Doch auf dem Weg dorthin passiert er einige Stationen. Welche Elektroinstallationen zur Hauselektrik gehören und worauf zu achten ist - wir haben für Sie zusammengefasst.

Warum ist eine Blitzschutzanlage bei jedem Haus unbedingt notwendig und entsprechend auch vorgeschrieben? Ein Gebäude ohne Blitzschutz ist bei Gewittern nicht sicher.