Meisterwerke der Architektur gesucht & gefunden

© Tamás Bujnovszky Der Hauptpreis in der Kategorie Privatbau geht an das Architekturbüro Tóth Project Építésziroda Kft. aus Ungarn für ihr Projekt eines lichtdurchfluteten Einfamilienhauses in Einklang mit der Natur.  

Fenster im Blick: Auch heuer wieder hat Internorm in diesem Jahr herausragende Architektur rund ums Fenster gesucht. Nun stehen die Gewinner fest.

Internorm konnte in diesem Jahr so viele Einreichungen für den Architekturwettbewerb verzeichnen, wie noch nie zuvor. Bereits zum fünften Mal wurden herausragende Architekturlösungen im Privat- und Objektbau ausgezeichnet. In der Kategorie Privatbau geht der Hauptpreis an Tóth Project Építésziroda Kft. aus Ungarn. Im Objektbau konnte das Projekt „Stadtelefant“ von Franz und Sue ZT GmbH die Jury überzeugen. Ein Anerkennungspreis ging an Architekt Dipl. Ing. Gerald Anton Steiner für die gelungene Umsetzung eines Einfamilienhauses in einer besonders herausfordernden Lage.

„Es freut mich, dass wir heuer beim fünften Architekturwettbewerb von Internorm eine neue Rekordzahl an Einreichungen verzeichnen konnten. Die Projekte aus ganz Europa zeigen beeindruckend die gestalterischen Möglichkeiten durch gekonnten Einsatz von Fenstern und Türen. Das Ergebnis sind lichtdurchflutete, großzügige und energieeffiziente Gebäude“, freut sich Anette Klinger, Miteigentümerin von Internorm, über die große Resonanz. Im Mai 2015 initiierte Europas führende Fenstermarke den ersten eigenen Architekturwettbewerb. Gesucht wurden damals wie heute herausragende Objekte im Privat- und Objektbau, welche die Gestaltungselemente Fenster und Türen auf besondere Weise einsetzen und im Bereich zukunftsweisendes Bauen eine Vorreiterrolle einnehmen.

Tamás Bujnovszky © Tamás Bujnovszky

Hauptpreis Privatbau: Lichtdurchflutetes Einfamilienhaus

vom Architekturbüro Tóth Project Építésziroda Kft. aus Ungarn. „Diese Villa in Ungarn ist ein gutes Beispiel dafür, wie durch die geschickte Lichtführung und den richtigen Einsatz von Fenstern lichtdurchflutete, offene und großzügige Wohnräume entstehen können. Die geschickt platzierten Lichthöfe machen aus dem Kellergeschoss einen hellen, hochwertigen und nicht einsehbaren Wohnraum“, zeigt sich Anette Klinger begeistert.

Franz&Sue/Andreas Buchberger © Franz&Sue/Andreas Buchberger

Gewinner Objektbau: „Stadtelefant“

von Franz und Sue ZT GmbH. Ein aufgrund seiner Konstruktion und räumlichen Struktur unkompliziertes und flexibles Gebäude, welches durch Qualität und Langlebigkeit anstatt mit aufwändigem Design punktet. Prof. Architekt DI Peter Sapp von querkraft architekten ZT GmbH in Wien, Mitglied der diesjährigen Expertenjury: „Das Projekt erhält seine Wirkung durch die Reduktion auf einfache, aber klar definierte Elemente.“ Klinger ergänzt: „Der Stadtelefant zeigt auf, wie in Zukunft hochwertig, wirtschaftlich und schnell gebaut werden kann. Vorgefertigte Betonbauteile und großzügig dimensionierte Fenster, mit integriertem Sonnen- und Sichtschutz, ermöglichen eine präzise und rasche Bauweise.“

Kurt Kuball © Kurt Kuball

Anerkennungspreis: Einfamilienhaus auf steilem Hang

Architekt Dipl. Ing. Gerald Anton Steiner aus Linz. „Die Wechselbeziehung Nordhang und Waldblick wird durch einen intimen Hof eingefangen.“ Eine begehbare Dachterrasse, das Sonnendeck, ermöglicht zudem den Blick auf die Donau. Die großzügig gewählten Fensterfronten schaffen einen lichtdurchzogenen Innenraum und ermöglichen freien Ausblick in die Umgebung. Im Wohn- und Essbereich finden sich als Besonderheit Fensterbänke als Sitznischen in den fast raumhohen Fenstern. „Dieses Projekt ist der Beweis dafür, dass auch schwierige Grundstücke durch intelligente Architektur optimal bebaut werden können“, beschreibt Architekt DI Gregor Wakolbinger die Gründe für die Vergabe des Anerkennungspreises.


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Datum: 24.06.2019

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