Ein moderner Kaminofen brennt auf einem runden Glasboden in einem Wohnzimmer mit grauen Wänden umgeben von zwei grauen Sesseln und einem Holzregal.

Ein moderner Kaminofen brennt auf einem runden Glasboden in einem Wohnzimmer mit grauen Wänden umgeben von zwei grauen Sesseln und einem Holzregal. © in4mal/shutterstock.com

Einzelöfen immer beliebter

Moderne Raumheizung: Einzelheizanlagen sind als Alternative oder Ergänzung zur Zentralheizung immer mehr im Kommen. Die modernen Geräte lassen sich ebenfalls automatisch steuern und so die Räume individuell beheizen.

Nicht nur aus Gründen der Energieeinsparung, sondern auch aus ästhetischen Gründen zeigt sich bei Einzelheizanlagen, sprich Kamin- und Kachelöfen, die mit Stückholz oder Pellets befeuert werden, heute eine stark steigende Tendenz. Sie bringen eine Unabhängigkeit von steigenden Preisen und schrumpfenden Ressourcen - als Alternativanlage zu bereits vorhandenen fossilen Heizsystemen.

Regelung und Wärmespeicherung

Voraussetzung für eine als Alternative zur Zentralheizung funktionierende Einzelraumheizung ist die Auflade- und Entladeregelung. Das Gerät ist dann auch nach 24 Stunden nicht voll ausgekühlt, sondern enthält noch immer eine gewisse Restwärme. Die richtige Aufheizzeit ist durch viele (oft kaum abschätzbare) Faktoren wie Außentemperatur, Wind, Sonneneinstrahlung, Restwärme im Speicherkern, etc. bestimmt:

Möglichkeiten der Aufladeregelung

  • Leistungssteuerung: Wahl einer bestimmten Leistung der Heizwiderstände von Hand
  • Ladezeitsteuerung: Wahl der Aufladezeit
  • Wahl der Kerntemperatur von Hand
  • automatische außentemperatur- und restwärmeabhängende Steuerung (aufwendig und selten)

Die modernen Geräte sind vom klassischen Elektro-Radiator, der vielen wohl noch immer als erstes zum Thema einfällt übrigens meilenweit entfernt!

Hinweise und Tipps

Gut zu wissen:

Die Regelung der Wärmeabgabe erfolgt über Raumthermostate, im besten Fall ist auch die Drehzahl des Ventilators regelbar.

Nicht alles ist automatisiert

Trotz der fortgeschrittenen Steuerungsmöglichkeiten ist aber auch Fingesrpitzengefühl gefragt: Da selbst die beste Steuerung nicht genau den Wärmebedarf des nächsten Tages voraussehen kann, wird entweder zu viel (Verluste!) oder zu wenig geladen (Nachladezeit zu Tagstromtarifen!), was den direkten Einfluss der Qualität der Regelung auf Nutzungsgrad und Wirtschaftlichkeit des Systems erkennen lässt.

Redaktion
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