Die Jurymitglieder des "Lebenszyklus-Award 2018" bewerten Bauprojekte nach ihrer Prozess-, Kultur- und Organisationsqualität (v.l.n.r.): Gerald Goger (TU Wien), Franziska Trebut (ÖGUT), Claudia Hübsch (WKO), Eva Eichinger-Vill (bmvit), Oliver Sterl (RLP Architekten), Wolfgang Kradischnig (DELTA), Walter Purrer (Initiative Kulturwandel Bau), Karl Friedl (M.O.O.CON) und Stephan Heid (Heid Schiefer Rechtsanwälte). © IG Lebenszyklus Bau

Dacapo für den Lebenszyklus-Award

Nach der Premiere im letzten Jahr läuft die Einreichfrist zum zweiten Lebenszyklus-Award. In Kooperation mit dem bmvit und der Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik der WKÖ werden Projekte aus dem Hoch- und Infrastrukturbau ausgezeichnet.

Nun also der Startschuss für Runde zwei. Einreichen und gewinnen können einmal mehr Bauherren, Institutionen und Gemeinden. „Wir bewerten die Prozessschritte eines Projekts im Lebenszyklus nach den Phasen Strategie, Initiierung, Planung, Ausführung, Nutzung und Werterhaltung“, sagt Architekt und Jurymitglied Oliver Sterl (Bildmitte, im Kreis der Mitjuroren). Dies sei auch deshalb von Bedeutung, da die Potenziale der Digitalisierung im Bauwesen nur dann greifen, wenn alle am Bauprozess beteiligten Gewerke an einem Strang ziehen – angefangen vom Bauherren über Planung, Errichtung, Betrieb und Finanzierung.

Noch bis zum 31. Mai 2018 kann für Neubauten und Revitalisierungen aus dem Hoch- und Tiefbaubereich (des gesamten deutschsprachigen Raumes) eingereicht werden. Mit einem Spezialpreis wollen die Initiatoren Infrastrukturprojekte auszeichnen.

AutorIn:
Datum: 24.04.2018