© HARTL HAUS

Hartl Haus: Ökologisch bauen mit Holz

Mit Holzbau das Klima aktiv schützen und mit Holz-Fertighäusern ökologisch und nachhaltig Bauen. Der heimische Fertighaushersteller Hartl Haus nimmt die Woche des Waldes zum Anlass, für Bauen mit Holz zu werben.

Klimaneutralität bis 2040 – ein Ziel, das nur mit Umdenken und Handeln zu erreichen ist. Laut einem UN-Bericht ist die Bau- und Gebäudewirtschaft global gesehen für rund vierzig Prozent des Treibhausgas-Ausstoßes verantwortlich. Höchste Zeit hier aktiv zu werden und der Verwendung von fossilen Energieträgern den Rücken zuzukehren. Weg von Baustoffen, die massiven Einsatz von Öl, Gas und Kohle erfordern, hin zu Materialien, die aktiv zum Klimaschutz beitragen. Die „Woche des Waldes“ bringt dieses wichtige Ökosystem in den Fokus und zeigt Chancen und Möglichkeiten für den Klimaschutz auf.

Mit Holz klimapositiv Bauen

Die Biomasse Holz so langfristig wie möglich zu nutzen, muss das Ziel sein. Bei der nachhaltigen Forstwirtschaft, woraus Hartl Haus HAUS seinen Hauptrohstoff bezieht, ist Holz in einem sinnvollen Kreislauf, der bei aktiver Bewirtschaftung doppelt CO2 bindet. „Alte Bäume werden, bevor diese beginnen zu verrotten und damit das gespeicherte CO2 in die Luft abgeben, geerntet und schaffen Raum und Licht für neue Bäume, die wieder aktiv das schädliche Treibhausgas Kohlendioxid aus der Luft entziehen. Einer der langfristigsten Formen der Holznutzung ist es Häuser damit zu bauen, und für uns mit Sicherheit einer der schönsten“, zeigt Dir. Yves Suter, Geschäftsführer von Hartl Haus auf.

Vom Baum zum Haus

Österreich hat erstklassiges Know-how und Qualität – gerade auch beim Holzbau. Für Hartl Haus ist es nicht nur ökonomisch, sondern vor allem ökologisch wichtig, den Rohstoff Holz ressourcenschonend und intelligent zu verwenden. Der Fertighaushersteller bezieht sein Holz aus regionaler nachhaltiger Forstwirtschaft und arbeitet hier zum großen Teil mit Partnern aus dem gleichen Bezirk zusammen. So wird der CO2-Fußabdruck zusätzlich durch kurze Transportwege und optimierte Logistik reduziert. Dank digitalisierten Prozessen im Zuschnitt entsteht in der Produktion der Fertighäuser kaum Abfall. Selbst dieser wenige Abfall gelangt im Fernheizwerk am Firmengelände zu einem sinnvollen Ende.

1 Kubikmeter Holz bindet 1 Tonne CO2

Holz benötigt kaum Behandlung um als Baustoff verwendet zu werden. Im Vergleich zur Ziegelherstellung, wo vom Rohstoff Ton bis zum baufertigen Produkt in Brennöfen bis zu 1.000 Grad Energie zugeführt werden muss. „Der Vorteil liegt klar beim Holz-Fertighaus. Ein Fertighaus in Holzbauweise kann in etwa so viel CO2 binden, wie ein Ziegelhaus allein in der Produktion erzeugt. Langfristig können so große Beiträge zum Klimaschutz geleistet werden“, hebt Dir. Yves Suter hervor. „Denn ein Kubikmeter genutztes Holz bindet langfristig eine Tonne Kohlendioxid. Zusätzlich ersetzt Holz andere Baustoffe wie zum Beispiel Beton, Ziegel und Stahl, deren Herstellung meist sehr CO2-intensiv ist“, führt Suter weiter aus.

Energiebewusst Wohnen

Mit der Wahl des Rohstoffes ist ein erster Schritt für ein klimabewusstes Bauen gemacht. Doch beim Wohnen selbst ist noch viel mehr Potential. Mit einer Photovoltaik-Anlage wird das eigene Zuhause zum Sonnenstrom-Kraftwerk. Was liegt näher als diese gewonnene Energie selbst zu nutzen? Der in der PV-Anlage inkludierte Batteriespeicher bringt Energie auch in den Nachtstunden für die Luft-Wasser-Wärmepumpe, um das Haus mit hohem Bedienkomfort und geringen Betriebskosten zu heizen. Und das ist klimafreundlich und schont das private Geldbörserl langfristig für eine unabhängige und sichere Zukunft.

Das Plus an Ökologie

Den Wunsch nach energiesparendem Bauen mit dem Extra an Ökologie setzt man bei Hartl Haus mit der Ökowand Plus um. Diese 32,2 cm starke Außenwand besticht bei der Dämmung auch innerhalb der Konstruktion auf nachwachsende Rohstoffe. Hier werden umweltverträgliche und recyclingfähige Holzfaser-Dämmmatten aus natürlichem Nadelholz verbaut. Damit ist auch ein exzellenter Hitzeschutz im Sommer garantiert.

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