Biomasse-Verband: Titschenbacher ist neuer Präsident

Bei der Vollversammlung des Österreichischen Biomasse-Verbandes wurde das Führungsgremien neu bestellt. Frisch gekürter Präsident ist der steirische Landwirtschaftskammerpräsident Franz Titschenbacher, der Rudolf Freidhager nachfolgt.

Titschenbacher (im Bild: Zweiter von links) bedankte sich beim scheidenden Präsidenten(Zweiter von rechts), der ihn als Stellvertreter weiterhin unterstützen wird. Der steirische Landwirtschaftskammerpräsident und proHolz-­Obmann gilt seit jeher als Verfechter der energetischen und stofflichen Nutzung von Biomasse. „Mit der Klima- und Energiestrategie der Bundesregierung, die wir ausdrücklich begrüßen, startet der Komplettumbau des Energiesystems“, so der frisch gewählte Verbandschef in seinem ersten Statement  nach der Wahl. Bioenergie stelle bereits jetzt anteilsmäßig über die Hälfte der erneuerbaren Energie und könne aufgrund der nachhaltig verfügbaren Potenziale Erdöl mittelfristig als bedeutendste Energiequelle ablösen. „Neben den bestehenden Anwendungen wird sie eine zentrale Rolle bei der Dekarbonisierung der Gas­ und Fernwärmenetze, der kalorischen Stromerzeugung und des Transportsektors spielen“, so Titschenbacher.

Starkes Engagement

Der Vater dreier Kinder ist verheiratet und bewirtschaftet gemeinsam mit seiner Familie in Altirdning einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Milchviehhaltung, Forstwirtschaft und Urlaub am Bauernhof.

Er ist unter anderem der Präsident der LK Steiermark, Vorsitzender des Forstauschusses der LKÖ, Mitbegründer einer der ersten Biomasse­-Nahwärmeanlagen Österreichs und Obmann von proHolz Steiermark.


AutorIn:

Datum: 30.05.2018

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Weitere Artikel aus Köpfe und Meinungen