Einfach gemütlich daheim, das ist JOMO

Minimalismus war gestern! In diesem Herbst wird dekadent gekuschelt und zwar JOMO. Was dieser Trend bedeutet und wie Sie ihn daheim umsetzen, verraten wir Ihnen hier.

JOMO (Joy of missing out) ist der Gegentrend zu FOMO (Fear of missing out) – dieses unbehagliche Gefühl, etwas zu verpassen, und auf die Party zu gehen, obwohl es einen in Wirklichkeit überhaupt nicht freut, sich mit den flüchtigen Bekannten auf einen Absacker zu treffen, obwohl ein bisschen Zeit für sich allein eigentlich viel schöner wäre. Und genau das ist JOMO: Sich bewusst Zeit für sich zu nehmen, sein zuhause zu genießen, ein gutes Glas Wein, eine Tafel Schokolade oder ein traumhaftes selbst gekochtes Dinner inklusive.

Der Herbst wird cozy

Gerade in der Herbst- und Winterzeit verbringen wir unsere Freizeit ganz ohne schlechtes Gewissen gemütlich in den eigenen vier Wänden. Und ebendiese vier Wände müssen dann auch entsprechend aussehen, zumindest wenn es nach dem Herbsttrend JOMO geht: Die klaren, schlichten Farben und Formen weichen Üppigkeit, ja fast schon Dekadenz. Da dürfen kuschelige Kunstfelldecken und -kissen ebenso wenig fehlen wie schwerer Samt in leuchtendem Rot. Was sonst noch JOMO ist, verraten wir Ihnen hier:

Je roter, desto besser

Knallrot ist die Trendfarbe in den Herbst- und Winterkollektionen des Jahres. Und was uns kleidet, darf auch in den vier Wänden nicht fehlen. Rote Plaids, Kissen, Gardinen und Deko dürfen für ein gelungenes JOMO-Feeling einfach nicht fehlen. Aber: nicht übertreiben und an Kontraste denken. Besonders harmonisch wird’s mit der Komplementärfarbe Grün.

laura.h/shutterstock.com © laura.h/shutterstock.com

Je weicher,desto besser

Reduzierte, minimalistische, kühle Materialien wie Beton, Stahl oder Glas haben in einer JOMO-Wohnung nichts verloren. Geschmeidige Stoffe wie Wolle, strukturierte Materialien wie Samt oder warmes Holz hingegen dürfen nicht fehlen. Das Topping bilden üppige Eye-Catcher wie Kunstfell, Plüsch und dicker Samt.

Je mehr Lichtquellen, desto besser

Hell ist nicht gleich hell. Um es so richtig gemütlich zu haben, sollten Sie folgende Faustregel einhalten: Indirektes Licht aus drei verschiedenen Quellen sorgt für eine besonders behagliche Atmosphäre. Die grelle Deckenleuchte hat ausgedient, lieber zu dezenten LED-Lichterketten, Kerzen & Co greifen.

Je lebendiger, desto besser

Je steriler, glatter und makelloser die Wohnumgebung, desto weniger macht sich das Gefühl von Gemütlichkeit breit. Lebendig, individuell und heimisch wirds mit kleinen Makeln, etwa den alten Dellen im Parkett oder der abgeschlissenen Stelle am Sofa. Das erzeugt Behaglichkeit und Glücksgefühle.


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Datum: 06.10.2017

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