Abdichtung - Sanieren von Wärmedämmung

Bei dem Auswechseln der schadhaften Wärmedämmung gegen neue Materialien muss einerseits darauf geachtet werden, dass entweder die gleichen Materialien oder aber Materialien mit Eigenschaften verwendet werden.

Achtung

Bedenke, bei Instandsetzungsarbeiten insbesondere bei nachträglichen Abdichtungen eine längere Gewährleistungsfrist (Rügefrist) resultierend aus der Austrocknungszeit festzusetzen.

Die Sanierung von Wärmedämmungen erfolgt im Zuge von Sanierungsarbeiten in den einzelnen Gewerken wie z.B. Baumeisterarbeiten (z.B. bei der Sanierung von wärmegedämmten Wand- und Deckenkonstruktionen), Zimmermeisterarbeiten (wärmegedämmte Dachstuhlkonstruktionen) usw.

Bei dem Auswechseln der schadhaften Wärmedämmung gegen neue Materialien muss einerseits darauf geachtet werden, dass entweder die gleichen Materialien oder aber Materialien mit Eigenschaften, die angrenzende Materialien nicht beeinträchtigen und für die örtliche Situation geeignet sind, eingesetzt werden.

Wenn der Aufbau der jeweiligen Konstruktion bzw. die örtliche Situation es zulässt, ist es möglich, Wärmedämmungen mit einer größeren Materialdicke zu wählen um die Wärmedämmung des Gebäudes zu erhöhen und somit die Heizkosten zu senken. Generell sind aber Änderungen des Wärmeschutze im Zuge von Sanierungen insbesondere dann, wenn zusätzliche Wärmedämm-Maßnahmen durchgeführt werden, bauphysikalisch zu überprüfen.

Feuchtigkeitsabdichtung

Fehlerhafte oder auch fehlende Feuchtigkeitsabdichtungen zeigen sich besonders bei Bauteilen im Erdreich durch Wasserschäden im Gebäude. Wasserschäden dürfen nicht vernachlässigt werden, da bei Nichtbeachtung die Tragfähigkeit der Bauteile und somit des Gebäudes gefährdet sein können und Wohnbereiche nahezu unbewohnbar machen können.

Sind keine Abdichtungen vorhanden, resultieren daraus meistens umfangreiche Bauarbeiten (z.B. Aufgrabungsarbeiten bei Kellerwänden zur Herstellung einer Abdichtung, Stemmarbeiten bei bestehenden Mauern zur Herstellung waagrechter Abdichtungen usw.) . Dabei ist es wichtig die Lage der neuen Abdichtung bei den Bauteilen festzulegen, zu klären, ob zusätzliche Wärmedämm-Maßnahmen durchgeführt werden und die Verbindung von verschiedenen Abdichtungsflächen (waagrecht, senkrecht) sicherzustellen.

Generell ist es angebracht, nach Durchführung der Sanierungsarbeiten für Verputzarbeiten „Sanierputze“ zu verwenden, welche die Möglichkeit bieten, dass die noch im Mauerwerk vorhandene Feuchtigkeit und Salze ohne Beschädigung des Putzes nach außen wandern können.

 

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Datum: 22.10.2010

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