Tiefen- und Spezialgründung bei problematischem Untergrund

Wenn die gängigen Arten der Fundierung, wie z.B. Streifenfundamente, nicht ausreichen um Ihr Haus stabil und standsicher auf Ihrem Baugrund aufzustellen, können besondere Fundierungskonstruktionen, sogenannte Spezialgründungen, erforderlich werden.

Wenn die gängigen Arten der Fundierung wie z.B. Streifenfundamente nicht ausreichen um Ihr Haus stabil und standsicher auf Ihrem Baugrund aufzustellen, können besondere Fundierungskonstruktionen, sogenannte Spezialgründungen, erforderlich werden.

Ursachen und Gefahren

  • Schlechte Bodenqualität - Gefahr des Absinkens des Gebäudes od. Gebäudeteilen
  • hoher Grundwasserstand - Gefahr von Wasserschäden
  • Hanglage - Rutschgefahr!

Bei einem guten Baugrund werden die Fundamente im tragfähigen Boden errichtet, bei schlechten Böden besteht die Möglichkeit durch Bodenauswechslung, d.h. durch Einbringen von tragfähigem Boden, die Standsicherheit Ihres Hauses zu erzielen.

Wenn der tragfähige Boden aber so tief liegt, dass er mit einer Bodenauswechslung nicht mehr erreicht werden kann oder besteht z.B. bei einer Hanglage Rutschgefahr für das Gebäude sind Spezialgründungen oder Tiefengründungen erforderlich.

Bodenverhältnisse

Wichtig für die Spezialgründungen sind die aus Aufschlüssen, Bohrprofile oder Bodengutachten hervorgehenden Angaben über die Erdschichten (Bodenverhältnisse) der Baugrundes.

Arbeitsplanum

Für das Durchführen der Spezialgründungen muß ein Arbeitsplanum hergestellt werden.

Nachbehandlung

Freigelegte Flächen von Bohrpfahlwänden müssen von Erdreich gesäubert werden. Freigelegte Flächen von Schlitzwänden müssen zusätzlich von Resten der Stützflüssigkeit gesäubert werden.

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Datum: 29.03.2010

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