CA Immo ist für Analysten ein Kauf

Sowohl die Analysten der Baader Bank als auch von Kepler Cheuvreux haben die CA Immo auf ihrer Kaufliste. Vor kurzem hat die CA Immo bekanntgegeben, in Frankfurt 2.100 weitere Quadratmeter Bürofläche im Tower 185 vermietet zu haben.

Nach dem in der Vorwoche angekündigten Wechsel des Finanzchefs bei der CA Immo – Nachfolger von CFO Florian Nowotny wird Hans Volcker – bewerten die Analysten der Baader Bank und des Analyseinstituts Kepler Cheuvreux die Aktien des Immobilien-Konzerns mit „Buy”. Das Kursziel der Baader Bank für die CA Immo steht derzeit bei 18,0 Euro, Kepler Cheuvreux hat das Kursziel von 19,00 auf 21,50 Euro angehoben.

Wie berichtet schied Nowotny vorzeitig per 30. September auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand aus. Die Baader Bank streut Nowotny Rosen, er habe einen „bedeutenden Beitrag zum Erfolg der CA Immo in den letzten Jahren geliefert“, jedoch sei auch sein designierter Nachfolger Hans Volcker sehr erfahren, was beim nahenden herausfordernden Merger-Prozess mit der Immofinanz zugute kommen könnte.

Die Wertpapierexperten von Kepler Cheuvreux heben in ihrer Kurzanalyse besonders den Kauf des Millennium Tower-Komplexes in Budapest hervor. Auch das kürzlich abgeschlossene Aktien-Rückkaufprogramm dürfte eine Erhöhung der FFO (Funds from operations) und der Dividendenzahlungen bewirken, heißt es.

Neuvermietungen in Frankfurter Büroturm

Vor kurzem gab die CA Immo bekannt, in Frankfurt am Main 2.100 weitere Quadratmeter Bürofläche im Tower 185 vermietet zu haben. Mit dem Verband der Sparda-Banken schloss der Immobilienentwickler einen Vertrag über 1.400 Quadratmeter im Tower 185 an der Friedrich-Ebert-Anlage ab, mit dem bereits eingemieteten Beratungsunternehmen hkp Group einen über weitere 700 Quadratmeter.

Der Tower 185 ist mit einer Höhe von 200 Metern Deutschlands vierthöchstes Bürogebäude und liegt zentral zwischen Frankfurter Messe, Hauptbahnhof und Bankenviertel. Die CA Immo entwickelte den 200 Meter hohen Büroturm und übernahm diesen 2012 in den Bestand. Seit 2013 gehört das Gebäude mit einer Mietfläche von insgesamt über 100.000 Quadratmetern zu je einem Drittel dem österreichischen Unternehmen und zwei deutschen institutionellen Anlegern.

Green Building

Die Vermietungsquote wurde inklusive der aktuellen Vertragsabschlüsse mit über 93 Prozent angegeben.

Das Green Building erhielt den Angaben zufolge als eine der ersten Hochhausneubauten in Europa das renommierte Nachhaltigkeitssiegel LEED Gold des U.S. Green Building Council. Zudem wurde das Gebäude mit dem DGNB Gold Zertifikat ausgezeichnet.


AutorIn:

Datum: 02.10.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Investment

Wie Branchenmedien berichten, sollen die Büroflächen im Millennium Tower den Besitzer gewechselt haben. Als Käufer wird die deutsche Art-Invest Real Estate genannt, die damit erstmals in Österreich investiert. Finanzielle Details werden nicht kommuniziert.

Der oberösterreichische Betonfertigteilproduzent hat die Mehrheit des steirischen Fertigkellerbauers übernommen. Der Deal muss noch von der Wettbewerbsbehörde abgesegnet werden, über den Kaufpreis der Kammel GmbH wurde beiderseits Stilschweigen vereinbart.

Die Crowdinvesting-Plattform Rendity legt ihr siebentes Immobilienprojekt des Jahres 2017 auf. Investiert werden kann in einen teamneunzehn-Neubau. Das Finanzierungsvolumen beziffert Rendity mit 600.000 Euro; Laufzeit 36 Monate, Rendite 6,5 Prozent.

Fast keine Woche ohne Signa-Deal in den Medien: Der Real Estate-Konzerns meldet die Übernahme von „fünf Trophy Assets“ in Deutschland: mit einem Volumen von 1,5 Milliarden Euro die beim westlichen Nachbarn bis dato größte Immobilientransaktion 2017.

Die börsennotierte Wienerberger AG meldet die nächste Übernahme – diesmal in den USA. Die in ihrem Eigentum stehende Gesellschaft General Share gliedert den Vormauerziegelproduzenten Columbus Brick Company ein.

Der nächste Versuch, sich die deutsche Warenhauskette einzuverleiben, scheint konkreter zu werden. Laut Reuters soll die Signa dem kanadischen Eigentümer ein drei Milliarden Euro schweres Angebot unterbreitet haben.

Es ist fix: Die mit Ende September publik gewordene Übernahme des in Kärnten ansässigen Baustoffproduzenten Brenner durch die Wienerberger Ziegelindustrie wurde jetzt von der Bundeswettbewerbsbehörde genehmigt.

Signa Prime hat Anfang Oktober das Aktionärskapital um eine Milliarde Euro auf insgesamt vier Milliarden Euro erhöht. Mit dem frischen Geld soll die Wachstumsstrategie weiter verfolgt werden, wie es dazu aus dem Immobilienunternehmen heißt.