Schwarzweiße, von Mosaiken durchzogene Fassade des Hundertwasserhaus in Wien

Dreh- und Angelpunkt der Klima Biennale Wien ist das KunstHausWien © PaulBauer

Erste Klima Biennale in Wien

Am 5. April startet die Klima Biennale Wien in ihre allererste Ausgabe. An insgesamt 100 Tagen wird zusammen mit knapp 100 Kooperationspartnern ein interaktives und niederschwelliges Programm für alle Altersgruppen angeboten.

Besucher erwartet ein vielseitiges Festivalprogramm rund um Kunst und Ökologie, zusammengestellt von den Biennale-Leitern Sithara Pathirana und Claudius Schulze. In den Fokus gerückt werden die Potenziale von Kunst, Design, Architektur und Wissenschaft hinsichtlich einer nachhaltig-lebenswerten Zukunft und der gesellschaftlichen Auswirkungen des Klimawandels. Angesprochen werden soll laut den Festival-Leitern ein diverses Publikum: die Kunst- und Kulturwelt, Wissenschaftler*innen, Menschen aus den Grätzln, Entscheidungsträger*innen aus Politik und Wirtschaft, Kinder und Jugendliche und Menschen, die die Klimakrise am härtesten trifft. "Unsere Vision für die Klimabiennale ist es, mit den Mitteln der Kunst und der Kraft der transdisziplinären Vernetzung systemische, ganzheitliche Ansätze herauszuarbeiten, um das ökologische Gleichgewicht im Einklang mit Wirtschaft und Wohlstand zu bringen [...]", so Pathirana und Schulze.

Klima Biennale erobert die ganze Stadt

Biennale-Zentrale ist das frisch renovierte KunstHausWien. Es dient als Treffpunkt und künstlerische Auseinandersetzung. Auf zwei Etagen des Museums wird die von Sophie Haslinger kuratierte Gruppenausstellung "Into the Woods" gezeigt. Sie widmet sich einem der wichtigsten Ökosysteme unserer Zeit, dem Wald. Darüber hinaus findet im KunstHausWien der erste Wiener Klimagipfel statt. Als weiterer Veranstaltungsort dient der ehemalige Nordwestbahnhof, wo das Festival-Areal eingerichtet wird. Hier werden Experimentierfelder für städtisches Zusammenleben gestaltet, im Zentrum stehen unter anderem Themen wie umweltfreundliche Architektur und grüne Infrastruktur. Auch große thematische Ausstellungen sind zusehen, darunter die Gruppenausstellung „Songs for the Changing Seasons", welche über die Art und Weise nachdenkt, wie sich Kunst mit den Auswirkungen, Folgen und der Realität der Umweltveränderungen zwischen Trauer und Transformation auseinandersetzt.

Insgesamt bespielt die Biennale dank der rund 100 Kooperationspartner (MAK, Architekturzentrum Wien, Belvedere 21, Weltmuseum uvm.) den gesamten Stadtraum. Ins Leben gerufen wurde das neuartige Klima-Kunst-Festival von der Stadt Wien, mit dem Ziel, gemeinsame Antworten auf die Klimakrise zu finden und neue Ideen für eine lebenswerte Zukunft auf den Weg zu bringen.

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Datum: 25.03.2024

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