Sandboden © Vasiliy Koval/shutterstock.com

Problem Sandboden?

Sandböden sind leicht, feinkörnig, wenig fruchtbar und ein schlechter Wasserspeicher. Sie eignen sich daher nicht für den üppigen Blumengarten oder die saftige Wiese. Im Steingarten, Kräutergarten oder für Trockenplanzen ist der Sand aber perfekt.

Sandböden haben eine extrem lockere Struktur. Sie können weder Wasser noch Nährstoffe gut speichern. Daher trocknen sie auch sehr rasch aus. Pflanzen, die an diese Gegebenheiten nicht gewöhnt sind, verdursten oder verhungern.

Kompost hilft

Sie können durch die Einarbeitung von organischen Substanzen in Form von Humus und/oder Kompost dem sandigen Boden Nährstoffe zuführen und ihn so verbessern. Der Humus wirkt dann wie ein Schwamm, der Wasser und Nährstoffe speichert und nur langsam wieder an die Wurzeln abgibt. Allerdings sollte diese Behandlung jedes Jahr erfolgen, denn erst im Laufe der Zeit kann der Bodenhaushalt verbessert werden.

Was gehört in den Sandboden?

Welche Bäume, Sträucher und Blumen eignen sich nun für den sandigen Boden? Typische Sandpflanzen sind zum Beispiel sämtliche Ahornarten, der Götterbaum, die Felsenbirne, Berberitze, das Heidekraut, die Stechpalme, die Ölweise, der Flieder und die Weiden, Lavendel, Oliven, Hibiskus oder auch sämtliche mediterranen Kräuter.

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Datum: 03.04.2017
Kompetenz: Garten und Zaun