Belgische Leasinvest Real Estate auf Shopping-Tour

Zwei Gewerbeimmobilien im Norden Wiens wechseln den Eigentümer. Laut EHL Investment Consulting handelt es beim Deal um eine der größten Einzelhandelstransaktionen des Jahres 2017.

Das oberösterreichische Immobilieninvestoren-Duo Wetzl und Stieglitz trennt sich von zwei Einzelhandelsobjekten. Übernommen werden die Donaustädter Gewerbestandorte in einer Off-Market Transaktion vom Anleger aus Belgien, der damit sein Österreich-Portfolio aufstockt. Der Kaufpreis werde laut der die Transaktion begleitenden EHL Investment Consulting nicht kommuniziert. Doch dürfte es sich um eine der größten Einzelhandelstransaktionen des Jahres handeln.

Leasinvest © Leasinvest

Einzelhandelsflächen im Gewerbepark Stadlau.

Bei den verkauften Flächen handelt es sich um ein relativ neues Fachmarktzentrum auf dem ehemaligen Baumax-Standort im Gewerbeparks Stadlau mit rund 11.000 Quadratmetern, auf dem unter anderem Intersport, TK Maxx, Lidl, dm und ccc shoes eingemietet sind, sowie um einen Hornbach-Baumarkt in der Stadlauer Straße (ca. 13.000 Quadratmeter).

Starke Assetklasse, geringes Angebot

Laut Michel van Geyte, Transaktionsvorstand der Leasinvest Real Estate sei es gelungen, „in einem für Investoren sehr herausfordernden Marktumfeld zwei hervorragende Investments zu tätigen und unser Österreichportfolio weiter auszubauen“. Für EHL-Investmentchef Franz Pöltl bestätigt die Transaktion das weiterhin hohe Interesse an der Assetklasse Einzelhandel. Allein das geringe Angebot an Objekten in guter Lage bliebe weiter ein limitierender Investitionsfaktor.


AutorIn:

Datum: 31.10.2017

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Investment

Wie Branchenmedien berichten, sollen die Büroflächen im Millennium Tower den Besitzer gewechselt haben. Als Käufer wird die deutsche Art-Invest Real Estate genannt, die damit erstmals in Österreich investiert. Finanzielle Details werden nicht kommuniziert.

Der oberösterreichische Betonfertigteilproduzent hat die Mehrheit des steirischen Fertigkellerbauers übernommen. Der Deal muss noch von der Wettbewerbsbehörde abgesegnet werden, über den Kaufpreis der Kammel GmbH wurde beiderseits Stilschweigen vereinbart.

Die Crowdinvesting-Plattform Rendity legt ihr siebentes Immobilienprojekt des Jahres 2017 auf. Investiert werden kann in einen teamneunzehn-Neubau. Das Finanzierungsvolumen beziffert Rendity mit 600.000 Euro; Laufzeit 36 Monate, Rendite 6,5 Prozent.

Fast keine Woche ohne Signa-Deal in den Medien: Der Real Estate-Konzerns meldet die Übernahme von „fünf Trophy Assets“ in Deutschland: mit einem Volumen von 1,5 Milliarden Euro die beim westlichen Nachbarn bis dato größte Immobilientransaktion 2017.

Die börsennotierte Wienerberger AG meldet die nächste Übernahme – diesmal in den USA. Die in ihrem Eigentum stehende Gesellschaft General Share gliedert den Vormauerziegelproduzenten Columbus Brick Company ein.

Der nächste Versuch, sich die deutsche Warenhauskette einzuverleiben, scheint konkreter zu werden. Laut Reuters soll die Signa dem kanadischen Eigentümer ein drei Milliarden Euro schweres Angebot unterbreitet haben.

Es ist fix: Die mit Ende September publik gewordene Übernahme des in Kärnten ansässigen Baustoffproduzenten Brenner durch die Wienerberger Ziegelindustrie wurde jetzt von der Bundeswettbewerbsbehörde genehmigt.

Signa Prime hat Anfang Oktober das Aktionärskapital um eine Milliarde Euro auf insgesamt vier Milliarden Euro erhöht. Mit dem frischen Geld soll die Wachstumsstrategie weiter verfolgt werden, wie es dazu aus dem Immobilienunternehmen heißt.

Im März verkündeten die österreichischen Fensterunternehmen Hrachowina und Weinzetl den künftigen Produktions-Paarlauf. Zur Erinnerung: Hrachowina wird mit Firmensitz und Logistikzentrale an neuer Adresse in Wien Donaustadt verbleiben. Die Holzfensterfertigung wird nach Wiener Neustadt verlegt, wo man mit dem lokalen Fenster- und Türenplayer Weinzetl ab 2018 gemeinsame Sache macht. Anfang Oktober erfolgte nun der Spatenstich für die dafür notwendige neue Produktionshalle. Investiert werden 2,4 Millionen Euro.