Online ins Grundbuch

Schnellere Abwicklung von Immobilientransaktionen durch deutlich verkürzte Wartezeiten, sowie reduzierte Kosten für Antragsssteller und Ämter: Lesen Sie hier wie das Internet-Grundbuch funktioniert, und was es bringt.

 

Neben Notaren, Rechtsanwälten und dem Gericht können Sie auch online Einsicht ins Grundbuch nehmen oder Grundbucheintragungen übers Internet erledigten. Die AK listet sämtliche, vom Bundesministerium für Justiz autorisierte Stellen (Verrechnungsstellen), hier auf. Auf diesen Seiten kann jeder die gewünschten Daten aus der Grundstücksdatenbank (die Grundstücksdatenbank umfasst das Grundbuch und den Kataster) gegen Entgelt einsehen. 

Vorteile der Online-Eintragung

Mit Einführung der Möglichkeit, Grundbucheintragungen auch Online auszuführen, hat sich in der gesamten Abwicklung einiges verändert: Der Notar speichert die für eine Änderung im Grundbuch erforderlichen Urkunden wie bisher im Cyberdoc, und bringt dann auch den Antrag auf die Änderung bei der Behörde elektronisch ein. Das Grundbuchsgericht prüft daraufhin die Unterlagen, und der Beschluss wird dem Notar elektronisch mitgeteilt.

Eine Grundbuchänderung kann so im Idealfall an einem Tag erfolgen – bisher waren auch Wartezeiten von bis zu sechs Monaten keine Seltenheit. Sogar die Kosten für den Antragsteller wurden reduziert. Da eine Transaktion erst mit erfolgtem Grundbucheintrag wirklich "amtlich" wird, liegen die Vorteile des neuen Verfahrens auf der Hand: Verkäufer kommen früher an ihr Geld, und der Käufer muss keine Ewigkeit auf die Rechtssicherheit nach dem Erwerb des Hauses oder der Wohnung warten.

Weniger Bürokratie, schnellere Abwicklung

Zu guter Letzt profitieren auch die Behörden und Notare vom Entfall der langwierigen Papierwirtschaft: Die Speicherung der Daten erfolgt nur noch elektronisch, die Aktenarchivierung entfällt ebenso wie die Postgebühren für die Zustellung der Bescheide. Insgesamt wird eine jährliche Einsparung von 900.000 Euro erwartet.


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Datum: 19.05.2016

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