Bad Renovieren - Investition für mehr Wohlbefinden

Das eigene Bad zu Hause in einen Wellness-Tempel zu verwandeln auch das geht einfacher, als man denkt. Wenn da der Mietvertrag inkl. Anzeigepflicht nach § 9 MRG, nicht wäre. Sollten bauliche Veränderungen daher nicht in Frage kommen, heißt es umzudenken.

Raffinierte Wellnessduschen oder ganze Duschsysteme für den raschen und unkomplizierten Einbau sind für Mietwohnungen besonders geeignet. Von wesentlichen Änderungen, die der Mieter in der Wohnung auf seine Kosten vornehmen will, muss er den Vermieter vorweg in Kenntnis setzen (Anzeigepflicht nach § 9 MRG).

Äußert sich der Vermieter zu einer solchen Mitteilung des Mieters nicht, so gilt nach zwei Monaten seine Zustimmung als erteilt. Nichtbeachtung der Anzeigepflicht durch den Mieter kann Verlust des Aufwandersatzes und Wiederherstellungspflicht zur Folge haben.Der Vermieter darf seine Zustimmung nicht verweigern, wenn die Veränderung dem jeweiligen Stand der Technik entspricht, einwandfrei ausgeführt wird, wichtigen Interessen des Mieters dient und keine Beeinträchtigungen für andere und für das Haus bewirkt.

Ersatz der Aufwendung

Im Zusammenhang mit den Investitionen des Mieters in der Wohnung, die eine Standardverbesserung und eine Anhebung des Ausstattungszustandes bewirken, besteht ein Anspruch des ausziehenden Hauptmieters auf Ersatz seiner Aufwendungen, die über die Mietdauer hinaus wirksam und von Nutzen sind.

Alle Details zur Abschreibungsquote (z. B. bei Aufwendungen, die der Errichtung oder der Umgestaltung von Wasserleitungs-, Lichtleitungs-, Gasleitungs-, Beheizungs- oder sanitären Anlagen in normaler und dem jeweiligen Stand der Technik entsprechenden Ausstattung dienen, sowie bei Aufwendungen zur gänzlichen Erneuerung eines schadhaften Fußbodens) finden sich im § 10 MRG.


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Archivmeldung: 02.12.2010

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