Die HORA Hochwasserkarte hilft bei Gefahrenerkennung

Jetzt können Sie mittels Adresseingabe und Mausklick die Hochwassergefährdung Ihres (Bau)Grundstückes erkennen. HORA (Hochwasserzonierung Austria), ein Projekt des Lebensministeriums und des Versicherungsverbandes, ist online.

geoinfo.lfrz.at/ © geoinfo.lfrz.at/

Ziel des Projektes HOchwasserRisikoflächen Austria (HORA) ist die Visualisierung von Überschwemmungsgebieten für Hochwasserabflüsse HQT der Jährlichkeiten T=30 (Zone 1), T=100 (Zone 2) und T=200 (Zone 3) bezogen auf das im Maßstab 1:500. 000 erfasste österreichische Flussnetz (ÖK 500) mit einer Gesamtlänge von etwa 26. 000 km

"HORA" als erster Schritt

Das Projekt ist europaweit einzigartig. Nutznießer sind die Bürger, wenn es darum geht, wichtige Informationen zur Überflutungsgefahr beispielsweise des Eigenheimes oder eines Industriebetriebes, einer Infrastruktureinrichtung zu erhalten.

Direkte Karten Abfragen Ihrer Region

So werden seit dem Frühjahr 2006 Informationen zu 30-, 100- und 200-jährlichen Ereignissen über das Internet in einer digitalen Gefahren-Landkarte rasch und einfach frei abrufbar sein. Diese Informationen dienen der Ersteinschätzung des Risikos, darüber hinaus ermöglicht diese Ausweisung eine Optimierung und Prioritätenfestlegung im notwendigen Hochwasserschutz für Gemeinden, Länder und Bund.

Das Projekt stellt für das Lebensministerium nicht nur einen Meilenstein in der Risikokommunikation dar, sondern spiegelt insgesamt Österreichs Vorreiterrolle am Wassersektor wider. HORA nimmt die Kernforderung der EU-Hochwasserrahmenrichtlinie nach verstärkter Information für die Bevölkerung vorweg und bringt Österreich damit in eine Topposition.

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Autor:

Datum: 11.06.2013

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