Schlechte Raumluft macht krank

Schlechte Raumluft kann besonders in der Heizperiode zu gesundheitlichen Beschwerden führen, dies reicht von Müdigkeit bis hin zu chronischen Erkrankungen. Die negativen Folgen tragen nicht nur die Mitarbeiter sondern auch das Unternehmen.

In der Heizperiode fällt es besonders deutlich auf: Schlechte Raumluft wirkt negativ auf das Wohlbefinden, ja sogar die Gesundheit der Anwesenden. In Büros betrifft dies natürlich auch die Leistungsfähigkeit und die Konzentration der Mitarbeiter.

Durch die meist besonders große Ansammlung von Personen am Arbeitsplatz wird von Haus aus mehr Luft verbraucht, hinzu kommen zahlreiche Arbeitsgeräte. Auch Klimaanlagen die nicht regelmäßig gewartet werden können zum Problem beitragen. Ganz besonders schlimm wird es, wenn es zu unbemerkter Schimmelbildung kommt, dieser greift die Atemwege an.

So kann schlechte Luft auch schwerwiegendere Folgen haben: Auf Kopfschmerzen, Schwindel und eine generelle Schwächung der Abwehrkräftekönnen auch Dauererkrankungen wie Allergien, Herzrhythmusstörungen oder Atemwegserkrankungen folgen. Dann hat die vielleicht nur aus Unachtsamkeit entstandene schlechte Raumluft auch für die Unternehmen negative Folgen, etwa in Form von Krankenständen. Meldet sich in der kalten Jahreszeit die halbe Belegschaft krank, ist dies wesentlich teuerer als sämtliche Maßnahmen zur Luftverbesserung.

Wie man die Raumluft verbessern kann

Ein einfaches Rezept, das für jede Wohnung gilt, hilft auch im Büro: Durch regelmäßiges, kurzes Stoßlüften (etwa alle 2 Stunden für max. 5 Minuten) kann außerdem die Luftfeuchtigkeit erhöht werden. Auch ein Luftbefeuchter kann für ein angenehmes Raumklima sorgen. Lassen sich (etwa in modernen Bürogebäuden) die Fenster nicht öffnen, sollte im Gegenzug auch eine moderne Be- und Entlüftungsanlage selbstverständlich sein. Dabei ist es wichtig, dass diese regelmäßig gewartet und gereinigt wird.

Zu einem angenehmen Raumklima können auch Pflanzen beitragen, diese können aber die oben angeführten Maßnahmen keineswegs ersetzen.

 
 


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Datum: 03.03.2014

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