Wenn der Traum von den Lottomillionen plötzlich wahr wird

Dass die Wahrscheinlichkeit, den Jackpot im Lotto zu knacken, niedriger ist, als mehrfach vom Blitz getroffen zu werden oder während einer Kegelpartie zu sterben, hält Lottofreunde nicht davon ab, regelmäßig ihre Tipps abzugeben. Für die meisten Spieler ist es schlicht ein Freizeitvergnügen, für das sie nicht großartig Geld ausgeben müssen, weil sich Einsatz und Gewinn langfristig in etwa die Waage halten. Doch für einige Dutzend Lottospieler wird der Traum allein im deutschsprachigen Raum alljährlich wahr.

Wenn die Lottogewinner besonnen vorgehen, können sie ihren Gewinn auch richtig genießen. Denn immer wieder trifft der unvermutete Geldsegen Menschen, die mit dem plötzlichen Reichtum nicht umgehen können, ihre Millionen verprassen und in die Sozialhilfe abrutschen.

Wo sind die Gewinnchancen am höchsten?

Beim klassischen Mittwochs- und Samstagslotto sind die möglichen Gewinne noch überschaubar. Haben die Lottospieler alle Zahlen richtig getippt, bekommen sie - je nachdem, wie viele andere Tipper ebenfalls auf die Glückszahlen gesetzt haben - meist sechs- bis siebenstellige Beträge. In den seltensten Fällen können sie einen zweistelligen Millionenbetrag gewinnen. Außerhalb Deutschlands sind die Gewinnchancen der Lottogesellschaften oft wesentlich höher. Bei Lottoland.athttps://www.lottoland.at/ etwa können sie auch um den EuroJackpot oder EuroMillionen spielen. Hier erwartet sie ein Jackpot von bis zu 90 respektive 380 Millionen Euro.

Das sollten Lotto-Millionäre beachten

Wer plötzlich zum Lotto-Millionär geworden ist, sollte zunächst einmal nichts übereilen, sondern ruhig und besonnen überlegen, was er mit seinem Gewinn anfangen möchte. Denn weil dem Normalbürger jegliche Relation im Umgang mit Millionenbeträgen fehlt, ist das Geld unter Umständen fast genauso schnell wieder ausgegeben, wie es gewonnen wurde. Die Gewinner sollten außerdem nicht zu viele Menschen einweihen. Sie locken nur falsche Freunde an, die nur ein möglichst großes Stück vom Kuchen haben wollen. Diese Erfahrung hatte beispielsweise der Brite John Noakes nach seinem Gewinn von vier Millionen Euro gemacht: Obwohl er lediglich seinen Job als Busfahrer geschmissen hatte, blieb er bescheiden und ließ seine Freunde und Verwandten am Glück teilhaben. Die Gier der anderen war jedoch größer als die Freundschaft und Familienbande, sodass der Gewinner schließlich beschloss, nach Zypern auszuwandern und dort ein neues Leben zu beginnen.

Auf keinen Fall sollten die frischgebackenen Lottomillionäre ihren neuen Reichtum auffällig zur Schau stellen. Das ruft nur Neider und Bittsteller auf den Plan. Die Gewinner sollten zunächst einmal ihre Lebensgewohnheiten beibehalten, bis sie die neue Situation auch wirklich realisiert und verinnerlicht haben.

Anlegen oder den Traum von der Selbstständigkeit verwirklichen?

Wer ohnehin davon geträumt hat, beruflich sein eigener Herr zu werden, kann einen Teil des Gewinns für die Gründung und den Aufbau einer eigenen Firma zu verwenden. Allerdings sollte er daran denken, einen Teil des Geldes auch anderweitig und vor allem sicher anzulegen. Denn wer das ganze Vermögen auf eine einzige Karte setzt, kann zwar Glück haben, aber ebenso gut Pech haben. Das gilt natürlich auch für Geldanlagen, wo das Risiko möglichst breit gestreut werden sollte. Es empfiehlt sich, für die Verwaltung des Gewinns ein eigenes Konto einzurichten und das Geld anschließend auf verschiedene Formen der Geldanlage zu verteilen. Selbstverständlich kann ein Teil des Geldes in renditestarke aber riskante Anlageformen fließen, ein Teil sollte jedoch im Hinblick auf Sicherheit angelegt werden. Die richtigen Ansprechpartner sind in diesen Fragen sowohl private Anlageberater als auch Banken.

Eine Immobilie als sicherer Anker

Betongold, sprich das Eigenheim gilt auch für Lottomillionäre als gute Geldanlage. Dadurch, dass sie den Kaufpreis in bar auf den Tisch legen können, sind unter Umständen Sonderkonditionen möglich. In jedem Fall aber sparen sie langfristig, den allein zwischen 2005 und 2012 sind die Mieten in Österreich um vier Prozent gestiegen. Die Preissteigerungen fielen bei Wohnungen, die sich in der Hand privater Eigentümer befinden, höher aus als bei Gemeindewohnungen, so die Wirtschaftsforscher.


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Datum: 19.05.2014

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